Mittelfeldspieler Hugo Larsson strebt einen vorzeitigen Abschied von Eintracht Frankfurt an. Der 21-jährige schwedische Nationalspieler äußerte sich am Rande einer Länderspielreise öffentlich zu seinen Zukunftsambitionen und peilt einen Transfer im kommenden Sommer an.

Offene Worte bei der Nationalmannschaft

Derzeit bereitet sich der junge Schwede mit seiner Landesauswahl auf ein Testspiel gegen die Ukraine vor. Dabei nutzte er die Bühne abseits des Vereinsalltags, um seine Wechselabsichten deutlich zu machen. Gegenüber dem Sender Sveriges Radio gab sich der 21-Jährige ungeniert: Ich bin neugierig, etwas Neues auszuprobieren. Damit sorgt der Leistungsträger zwangsläufig für Unruhe rund um den Bundesligisten. Zudem fügte er vielsagend an: Ich bin mir dessen bewusst, was hinter den Kulissen passiert. Wir werden sehen, ob es diesen Sommer etwas Konkretes gibt.

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Nach drei Jahren im Trikot der Hessen plant der Mittelfeldmann offensichtlich den nächsten Karriereschritt. Laut Medienberichten beobachten Vereine aus den Top-Ligen in England und Spanien den talentierten Profi bereits seit Längerem sehr genau.

Sinkender Marktwert trotz langfristigem Vertrag

Der Zeitpunkt seiner forschen Aussagen wirft im Umfeld der Eintracht jedoch Fragen auf. Sportlich läuft es für Larsson und die Adlerträger derzeit alles andere als nach Maß. Anstatt sich als unumstrittener Führungsspieler für die Champions League zu empfehlen, hinkt die Mannschaft den eigenen Erwartungen hinterher. Es droht sogar ein kompletter Absturz aus den Europapokal-Rängen.

Auch die persönliche Bilanz des schwedischen Nationalspielers fällt in der aktuellen Spielzeit mit lediglich vier Scorerpunkten überschaubar aus. Der fehlende Einfluss auf das Frankfurter Spiel hat sich mittlerweile auf seinen Marktwert ausgewirkt. Obwohl der SGE-Star noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2029 besitzt, korrigieren Experten die mögliche Ablösesumme nach unten. Galt einst ein Preisschild von rund 60 Millionen Euro als Richtwert, wird mittlerweile über eine realistische Verkaufssumme von 40 Millionen Euro spekuliert.

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