Der deutsche Fußball trauert um Roger Prinzen. Der ehemalige Bundesliga-Profi und aktuelle Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim 1. FC Heidenheim ist am Montagabend völlig überraschend im Alter von 57 Jahren verstorben. Dies gab der Bundesligist von der Ostalb am Dienstag offiziell bekannt.

Große Trauer beim 1. FC Heidenheim

Beim aktuellen Erstligisten hinterlässt der plötzliche Tod des 57-Jährigen eine schmerzvolle Lücke. Seit 2018 fungierte Prinzen als sportlicher Leiter im NLZ der Heidenheimer und prägte die Jugendarbeit des Klubs maßgeblich. Der Verein verliert laut eigener Aussage nicht nur einen hochgeschätzten Fußballlehrer und leidenschaftlichen Talentförderer, sondern vor allem einen guten Freund und langjährigen Kollegen.

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In einer offiziellen Stellungnahme drückte der Klub sein tiefstes Mitgefühl aus. Die Gedanken weilen in diesen schweren Stunden bei seiner Frau Sonja sowie den drei Kindern Marlon, Mia und Tim.

Eine bewegte Karriere als Spieler und Trainer

Vor seiner erfolgreichen Funktionärslaufbahn schnürte der Defensivakteur selbst die Fußballschuhe auf höchstem Niveau. In der Bundesliga lief er für die SG Wattenscheid 09 auf. Zudem sammelte er reichlich Erfahrung im Unterhaus, wo er das Trikot der Zweitligisten Darmstadt 98, Greuther Fürth und Hannover 96 trug.

Auch nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn blieb Prinzen dem Sport eng verbunden. Als Trainer zog es ihn zunächst über die Landesgrenzen hinaus nach Österreich, Liechtenstein und in die Schweiz. In Deutschland trat er besonders beim 1. FC Nürnberg in Erscheinung, wo der erfahrene Coach gleich zweimal als Interimstrainer in der Bundesliga einsprang und in sportlich herausfordernden Zeiten Verantwortung übernahm.

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