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Der FC Bayern München könnte im kommenden Sommer überraschend auf dem Transfermarkt zuschlagen. Entgegen bisheriger Erwartungen rückt eine feste Verpflichtung von Leihspieler Nicolas Jackson wieder in den Fokus. Maßgeblicher Treiber dieser Entwicklung ist Cheftrainer Vincent Kompany, der den dauerhaften Verbleib des Offensivmannes intern befürwortet.

Kompany von Jackson-Leistungen angetan

Eigentlich schien das Kapitel des senegalesischen Nationalspielers an der Säbener Straße nur eine Zwischenstation zu sein. Doch laut Informationen der englischen Sun hat sich das Blatt gewendet. Der belgische Erfolgscoach der Münchner zeigt sich von den Auftritten des Angreifers sehr angetan und steht einem dauerhaften Transfer äußerst offen gegenüber. Eine finale Entscheidung des deutschen Rekordmeisters ist allerdings noch nicht gefallen und wird erst nach Ablauf der aktuellen Spielzeit erwartet.

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Schaufenster Nationalmannschaft und Chelsea-Rückkehr

Während die sportliche Führung in München noch abwägt, verspürt der 24-Jährige selbst keinerlei Zeitdruck. Aus seinem engen Umfeld ist zu vernehmen, dass sich der Stürmer mittlerweile auch mit einer Rückkehr zum FC Chelsea anfreunden kann. Der Kontakt an die Stamford Bridge ist ohnehin nie abgerissen: Insbesondere zu seinen Londoner Teamkollegen Enzo Fernandez und Moises Caicedo pflegt der Rechtsfuß einen regelmäßigen Austausch.

Zudem spekuliert der Angreifer auf den kommenden Sommer. Im Rahmen seiner WM-Teilnahme mit der senegalesischen Auswahl möchte sich der Offensivspieler noch einmal eindrucksvoll ins internationale Schaufenster stellen.

XXL-Leihgebühr und hinfällige Kaufpflicht

Dass der Leihspieler überhaupt in München landete, war ein teurer Last-Minute-Deal am finalen Tag der vergangenen Sommer-Transferperiode. Die Bayern nahmen eine satte Leihgebühr von 13,5 Millionen Euro in die Hand. Zudem steuerte die Spielerseite dem Vernehmen nach weitere drei Millionen Euro bei, um die Abwicklung zu garantieren.

Die vertraglich verankerte Kaufoption liegt bei wuchtigen 65 Millionen Euro. Ursprünglich enthielt das Arbeitspapier eine Klausel, die diese Option bei Erreichen bestimmter Einsatzzahlen in eine zwingende Kaufpflicht umgewandelt hätte. Diese Parameter sind mittlerweile jedoch nicht mehr erreichbar. Mit neun Treffern und vier Vorlagen in 28 wettbewerbsübergreifenden Partien hat Jackson seine Qualitäten zwar unter Beweis gestellt, die Entscheidung über die Millionen-Ablöse liegt nun aber gänzlich in den Händen der Bayern-Bosse.

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