13

Der FC Bayern München forciert eine zeitnahe Entscheidung über die vertragliche Zukunft von Manuel Neuer. Bis zum anstehenden DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart am 23. Mai in Berlin soll beim deutschen Rekordmeister im Idealfall endgültige Klarheit herrschen.

Christoph Freund hofft auf eine rasche Einigung

Nach dem verpassten Einzug in das Endspiel der Champions League richten sich die Blicke an der Säbener Straße voll auf das nationale Pokal-Highlight und die anstehende Kaderplanung. Dabei rückt die Personalie der etatmäßigen Nummer eins zunehmend in den Fokus. Die sportliche Führung drückt nun zaghaft aufs Gaspedal, um eine lange Hängepartie zu vermeiden.

Passend zum Thema

Gegenüber dem Pay-TV-Sender Sky betonte Sportdirektor Christoph Freund, dass der Verein die Situation nicht endlos herauszögern wolle. Zwar machte der Österreicher deutlich, dass der langjährige Kapitän als entscheidender Faktor das Tempo weiterhin maßgeblich selbst vorgeben dürfe, doch der Kalender mahnt zur Eile. Auf die Frage, ob eine gemeinsame Lösung bis zum Finale im Berliner Olympiastadion angestrebt wird, zeigte sich der Münchner Funktionär optimistisch. Es gehe exakt in diese Richtung, da sich die Spielzeit dem Ende zuneigt.

Gehaltsanpassung und die Entwicklung von Jonas Urbig

Die Vereinsführung hatte dem Weltmeister von 2014 nach seinen herausragenden Leistungen im Viertelfinale der Königsklasse gegen Real Madrid bewusst viel Bedenkzeit eingeräumt. Sollte der Routinier sein Arbeitspapier nochmals ausdehnen, würde er in seine bereits 16. Spielzeit im Dress der Münchner gehen.

Trotz der enormen gegenseitigen Wertschätzung sind in den laufenden Gesprächen zwischen den Bayern-Bossen und dem Management des Keepers noch entscheidende Details zu klären. Ein zentraler Verhandlungspunkt ist das künftige Jahresgehalt, welches den Berichten zufolge geringer dotiert sein soll als der bisherige Kontrakt. Zudem spielt die sportliche Perspektive von Jonas Urbig eine gewichtige Rolle am Verhandlungstisch. Der 22-jährige Schlussmann soll unter Trainer Kompany schrittweise zum Nachfolger aufgebaut werden und künftig noch häufiger das Tor hüten. Bereits in der laufenden Saison durfte sich der Ex-Kölner mehrfach auf höchstem Niveau beweisen, was den Konkurrenzkampf und die zukünftige Aufgabenverteilung zusätzlich spannend macht.

Verwandte Beiträge