FC Bayern feiert Max Eberl – TV-Auftritt beeindruckt intern
Max Eberl sammelt beim FC Bayern intern wichtige Pluspunkte, doch seine Zukunft als Sportvorstand bleibt weiter offen.
Der FC Bayern München will seinen wichtigsten Offensivspieler langfristig binden. Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz Rummenigge hat angekündigt, dass der deutsche Rekordmeister unmittelbar nach Saisonende konkrete Vertragsgespräche mit Harry Kane aufnehmen wird. Gleichzeitig verriet der 68-Jährige ein brisantes Transfer-Detail aus der Vergangenheit rund um Ousmane Dembélé und den Rivalen Borussia Dortmund.
Seit seinem Wechsel im Sommer 2023 für die vereinsinterne Rekordablöse von 95 Millionen Euro hat sich Harry Kane als absoluter Führungsspieler an der Isar etabliert. Obwohl der Vertrag des englischen Nationalmannschaftskapitäns ohnehin noch bis 2027 datiert ist, wollen die Münchner Verantwortlichen keine Zeit verstreichen lassen. Das Ziel ist klar definiert: Eine vorzeitige Vertragsverlängerung. Laut Rummenigge habe der Stürmer durch das Verstreichenlassen einer Ausstiegsklausel bereits ein eindeutiges Bekenntnis zum Standort München abgegeben.
Besonders unter Trainer Vincent Kompany habe der Angreifer noch einmal eine taktische Transformation durchlebt. Weg vom reinen Torjäger, hin zu einem spielmachenden Stürmer, der für die Statik des Münchner Spiels unverzichtbar geworden ist. Sobald die aktuelle Spielzeit beendet ist, soll das operative Management die finalen Gespräche mit dem 32-Jährigen führen.
Nicht nur der englische Superstar genießt in München höchstes Ansehen. Auch Michael Olise hat sich in Rekordzeit in die Herzen der Fans und Verantwortlichen gespielt. Rummenigge machte deutlich, dass für den 24-jährigen Franzosen ein ungeschriebenes Gesetz des Vereins greift: Spieler, die sportlich essenziell sind, werden nicht abgegeben. Es gäbe schlichtweg kein Preisschild, das die Vereinsführung bei Olise schwach werden ließe – eine Haltung, die auch Sportvorstand Max Eberl zuletzt untermauerte.
Vor dem brisanten Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain öffnete Rummenigge zudem das Nähkästchen. Bei PSG steht mit Ousmane Dembélé ein Spieler unter Vertrag, den die Münchner 2016 unbedingt an die Säbener Straße lotsen wollten. Gemeinsam mit dem damaligen Sportdirektor Michael Reschke versuchte Bayern alles, doch Borussia Dortmund sicherte sich den Zuschlag.
Der kuriose Grund für die Absage abseits des Platzes: Dembélé spielte damals bei Stade Rennes, dessen Eigentümer gleichzeitig Inhaber des Sportartikelherstellers Puma waren. Da der BVB traditionell von Puma ausgerüstet wird und der FC Bayern das globale Aushängeschild von Adidas ist, hatten die Münchner von vornherein schlechte Karten. Der französische Flügelstürmer wechselte nach Westfalen, lieferte dort herausragende Leistungen ab und spülte den Dortmundern beim späteren Weiterverkauf an den FC Barcelona ein Transferplus von satten 113 Millionen Euro in die Kassen.
Max Eberl sammelt beim FC Bayern intern wichtige Pluspunkte, doch seine Zukunft als Sportvorstand bleibt weiter offen.
Pünktlich zum Champions-League-Halbfinale gegen den FC Bayern meldet PSG-Trainer Luis Enrique alle seine Superstars fit.
Karl-Heinz Rummenigge reagiert völlig gelassen auf Pep Guardiolas ManCity-Avancen in Richtung Vincent Kompany.