FC Bayern erwartet Bundestrainer Jürgen Klopp: Eberl kündigt Besuche an
Max Eberl rechnet fest damit, dass Bundestrainer Jürgen Klopp bald bei den Top-Spielen des FC Bayern aufschlägt.
Leon Goretzka wird den FC Bayern München im kommenden Sommer nach acht Jahren endgültig verlassen. Der auslaufende Vertrag des Mittelfeldspielers wird nicht verlängert. Sportvorstand Max Eberl findet für den scheidenden Profi jedoch ausdrücklich lobende Worte und blickt optimistisch auf dessen sportliche Zukunft.
Obwohl die Zeichen längst auf Abschied stehen, wirft sich der 31-Jährige weiterhin für den deutschen Rekordmeister in die Waagschale. Da der Kader der Münchner aktuell nicht allzu groß ist, nimmt der Routinier laut Eberl momentan eine sehr wichtige Rolle ein. Dies stellte der frühere Schalker jüngst beim 3:3-Unentschieden gegen das Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim eindrucksvoll unter Beweis, als er als Doppeltorschütze glänzte.
Der Münchner Sportvorstand lobte den Auftritt als herausragend und hob besonders die Mentalität des Spielers hervor. Trotz mehrfacher Andeutungen in der Vergangenheit, dass es schwer für ihn werden könnte, auf regelmäßige Spielzeit zu kommen, habe sich der Nationalspieler immer wieder in die Mannschaft zurückgekämpft. Seine bewusste Entscheidung, auch im vergangenen Transferfenster im Winter an der Säbener Straße zu bleiben, wertete Eberl im Nachhinein als Beweis für ein gutes Gespür.
Das Ende der gemeinsamen Ära zum 30. Juni wurde bereits im Januar von beiden Seiten offiziell bestätigt. Da der erfahrene Mittelfeldakteur im Sommer ablösefrei auf den Markt kommt, mangelt es nicht an lukrativen Interessenten. Insbesondere namhafte Klubs aus der italienischen Serie A sowie der englischen Premier League sollen sich intensiv um die Dienste des Deutschen bemühen.
Max Eberl zeigt sich angesichts der Qualitäten seines Schützlings nicht verwundert über die vielen Anfragen. Ein ablösefreier Akteur mit dieser Vita wecke auf dem internationalen Markt zwangsläufig Begehrlichkeiten. Einen Ratschlag für den nächsten Karriereschritt wolle der Manager ihm nicht mit auf den Weg geben, da der Spieler selbst über eine hervorragende Intuition verfüge. Eberl zeigte sich überzeugt, dass der Weg nahtlos bei einer europäischen Top-Mannschaft weitergehen wird.
Wie tief die Spuren sind, die der bevorstehende Weggang hinterlässt, zeigt sich auch innerhalb der Mannschaftsstruktur. Der aktuelle DFB-Kapitän und langjährige Weggefährte betonte die emotionale Tragweite des bevorstehenden Wechsels. Wenn man in einer durchschnittlichen Profikarriere von gut 15 Jahren mehr als acht Jahre gemeinsam das Trikot der Münchner trage, sei dies eine ungemein intensive Zeit, deren Ende nun für alle Beteiligten spürbar näher rücke.
Max Eberl rechnet fest damit, dass Bundestrainer Jürgen Klopp bald bei den Top-Spielen des FC Bayern aufschlägt.
Der FC Bayern München plant langfristig mit Max Eberl, doch die Zusammenarbeit mit Christoph Freund sorgt für Skepsis.
Der 50-Millionen-Transfer von Ismael Saibari heizt den Konkurrenzkampf in der hochkarätigen Bayern-Offensive massiv an.