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José Mourinho hat Spekulationen über einen unmittelbar bevorstehenden Wechsel zu Real Madrid eine klare Absage erteilt. Der Cheftrainer von Benfica Lissabon betonte auf der Pressekonferenz am Freitag, dass es bislang keinerlei Gespräche mit dem spanischen Rekordmeister gegeben habe. Gleichzeitig nannte der Portugiese eine konkrete Frist für die Entscheidung über seine sportliche Zukunft.

Klares Dementi von The Special One

In den vergangenen Wochen hielten sich hartnäckige Gerüchte, wonach der 63-Jährige im Sommer das Zepter bei den Königlichen übernehmen solle. Auf seiner möglicherweise letzten Spieltags-Pressekonferenz als Benfica-Coach schob Mourinho diesen Spekulationen nun vorerst einen Riegel vor. Ich hatte keinerlei Kontakt zu Real Madrid. Weder zum Präsidenten noch zu irgendeiner anderen wichtigen Person des Vereins, stellte der Erfolgstrainer unmissverständlich klar.

Entscheidung über Benfica-Angebot nach dem Saisonfinale

Trotz des klaren Dementis Richtung Spanien bleibt die Zukunft des portugiesischen Taktikgebers offen. Wie Mourinho verriet, liegt ihm bereits seit vergangenem Mittwoch ein unterschriftsreifes Angebot zur Vertragsverlängerung in Lissabon vor. Sein Berater habe ihn darüber informiert, doch der Fokus liege aktuell rein auf dem Endspurt. Er wolle sich erst nach dem letzten Saisonspiel am Sonntag mit den Papieren befassen.

Die kommende Woche wird somit zum Schlüsselmoment für die nächste Karrierestation des Startrainers. Nach dem Ende der regulären Spielzeit haben der portugiesische Rekordmeister und er vertraglich ein Zeitfenster von acht bis zehn Tagen vereinbart, um die Optionen zu prüfen und eine finale Entscheidung zu treffen.

Real Madrid sucht nach Auswegen aus der Krise

Dass die Personalie Mourinho in der spanischen Hauptstadt überhaupt so intensiv diskutiert wird, liegt an der prekären sportlichen Lage von Real Madrid. Der sonst so erfolgsverwöhnte Spitzenklub blickt auf eine desaströse, titellose Spielzeit zurück. Infolgedessen gilt es als beschlossene Sache, dass der aktuelle Cheftrainer Álvaro Arbeloa seinen Posten im Sommer räumen muss. Erschwerend hinzu kamen in den letzten Monaten interne Reibereien, die das Klima merklich belasten. Insbesondere die ständigen Nebengeräusche um Superstar Kylian Mbappé sorgten bei den Fans und in der Chefetage für reichlich Unmut – eine Situation, die in der kommenden Saison zwingend nach einer starken Führungshand an der Seitenlinie verlangt.

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