Alexandra Popp kritisiert Bundesliga-Klubs und warnt vor England-Wechseln
Alexandra Popp rügt das mangelnde Engagement deutscher Profiklubs im Frauenfußball und fordert mehr Professionalität.
Der ehemalige Bundesliga-Trainer Marco Rose übernimmt zur kommenden Saison den englischen Erstligisten AFC Bournemouth. Der 49-Jährige unterschrieb bei dem Club aus Südengland einen langfristigen Vertrag bis 2029 und tritt damit die Nachfolge von Andoni Iraola an. Da der Restvertrag des Trainers bei seinem Ex-Club RB Leipzig Ende Juni offiziell ausläuft, geht der Wechsel ohne Zahlung einer Ablösesumme über die Bühne.
Für den erfahrenen Fußballlehrer endet mit dem Engagement auf der Insel eine über einjährige Auszeit. Ende März 2025 war Rose bei den Sachsen von seinen Aufgaben entbunden worden. Nun wagt der Taktikexperte, der in der Bundesliga bereits Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach erfolgreich betreute, erstmals den Sprung in die stärkste Liga der Welt.
In England trifft der Übungsleiter auf eine intakte und ambitionierte Mannschaft. Die sogenannten Cherries belegen aktuell den achten Tabellenplatz und liefern sich ein enges Rennen um die internationalen Startplätze. Da Bournemouth derzeit punktgleich mit dem Tabellensechsten FC Chelsea ist, erscheint eine Europapokal-Teilnahme absolut realistisch. Beflügelt wird diese Hoffnung durch die Tatsache, dass die englische Eliteklasse in der kommenden Spielzeit aufgrund ihrer europäischen Erfolge sicher fünf Vereine in die Champions League entsenden darf.
Roses Vorgänger Andoni Iraola verlässt den Verein derweil auf eigenen Wunsch, nachdem er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wollte. Der Spanier hat sich durch seine erfolgreiche Arbeit in England in den Fokus europäischer Top-Clubs gecoacht. Dem Vernehmen nach kursiert sein Name auch beim Ex-Meister Bayer Leverkusen. Dort könnte Iraola als möglicher Nachfolger von Kasper Hjulmand gehandelt werden, was das internationale Trainerkarussell in den kommenden Wochen weiter befeuern dürfte.
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