Alexander Zverev ist beim ATP Masters in Miami mit einer beeindruckenden Leistung in das Turnier gestartet. Der deutsche Weltranglistenvierte besiegte den US-Amerikaner Martin Damm in der Nacht auf Sonntag souverän mit 6:2 und 6:4. Dabei glänzte Zverev im zweiten Durchgang mit einem seltenen Kunststück: einem perfekten Satz bei eigenem Service.

20 von 20: Makellose Aufschlagbilanz im zweiten Satz

Nach einem Freilos in der ersten Runde präsentierte sich der Hamburger beim 1000er-Turnier in Florida auf Anhieb in starker Form. Gegen den mit einer Wildcard ausgestatteten Damm kontrollierte Zverev das Geschehen nach Belieben. Besonders im zweiten Spielabschnitt, der auf dem Papier mit 6:4 enger wirkte, demonstrierte der 26-Jährige seine ganze Klasse bei der Spieleröffnung. Bei 20 eigenen Aufschlägen verbuchte der Olympiasieger von Tokio exakt 20 Punktgewinne. Eine derartige 100-Prozent-Ausbeute ist auf der Profitour eine absolute Seltenheit und zeugt von enormer mentaler und technischer Stabilität. Auch über das gesamte Match hinweg ließ der deutsche Topspieler kaum etwas anbrennen: Bei insgesamt 39 Aufschlägen behielt er herausragende 36 Mal die Oberhand.

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Aufschlag-Duell in der dritten Runde: Marin Cilic wartet

Nach dem lockeren Auftaktsieg blickt der deutsche Davis-Cup-Spieler bereits optimistisch nach vorne. Ich bin zufrieden mit dem Spiel, zufrieden mit meiner Leistung und freue mich auf das, was noch vor mir liegt, bilanzierte der Miami-Finalist von 2018 im Anschluss an die Partie. In der dritten Runde wartet nun allerdings eine gänzlich andere Herausforderung auf ihn. Mit Marin Cilic stellt sich ihm ein routinierter Altmeister in den Weg.

Der 37-jährige Kroate, der 2014 die US Open gewann und aktuell auf Rang 49 der Weltrangliste steht, gilt weiterhin als brandgefährlicher Aufschläger. Das stellte er in seinem Zweitrundenmatch gegen Brandon Nakashima eindrucksvoll unter Beweis, als er den US-Amerikaner in drei Sätzen niederrang und dabei 18 Asse in den Hartplatz hämmerte. Zum Vergleich: Dem Turniermitfavoriten aus Deutschland reichten gegen Damm lediglich vier direkte Service-Winner zum Einzug in die nächste Runde. Fans dürfen sich somit auf ein packendes Duell zweier starker Aufschläger freuen.

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