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Die britische Tennisspielerin Emma Raducanu gibt wenige Wochen vor den French Open ihr Comeback auf der WTA-Tour. Bei den Internationaux de Strasbourg geht die 23-Jährige ab Mitte Mai mit einer Wildcard an den Start und nutzt das Sandplatzturnier als entscheidenden Härtetest für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres.

Verletzungspech und postvirales Syndrom überwunden

Zuletzt stand die Rechtshänderin Anfang März beim Turnier in Indian Wells auf dem Platz. In der Folge bremsten eine Handgelenksverletzung sowie eine hartnäckige Erkrankung die aktuelle Weltranglistendreißigste aus. Ein ursprünglich geplantes Comeback beim Sandplatz-Klassiker in Rom musste nach einer bereits absolvierten Pressekonferenz und trotz großer Vorfreude kurzfristig abgesagt werden.

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Das Team der Spielerin nannte ein postvirales Syndrom als Grund für den Rückzug in Italien. Unter dieser Krankheit, die Symptome wie chronische Erschöpfung, Schlafstörungen, Muskelschmerzen und Belastungsintoleranz hervorruft, leidet die US-Open-Siegerin von 2021 dem Vernehmen nach bereits seit mehreren Jahren. Nun scheint die Britin wieder voll belastbar zu sein und möchte an ihre ansteigende Formkurve aus dem Frühjahr 2025 anknüpfen.

Straßburg als Gradmesser für Roland Garros

Viel Zeit zur Vorbereitung auf Paris bleibt der Ausnahmespielerin nicht. Das WTA-Turnier in Straßburg findet vom 16. bis 23. Mai statt, bevor bereits am 24. Mai die Hauptrunde der French Open beginnt. Dank der Wildcard des Veranstalters überspringt Raducanu die Auftakthürde im Elsass und greift direkt ab der zweiten Runde in das Geschehen ein.

Das Teilnehmerfeld in Straßburg verspricht dabei spannende Duelle auf hohem Niveau. Unter anderem treten die Griechin Maria Sakkari, die US-Amerikanerin Emma Navarro und Victoria Mboko an. Zudem kommt es möglicherweise zu einem Wiedersehen mit der Kanadierin Leylah Fernandez, gegen die Raducanu in New York historisch als Qualifikantin ihren ersten Grand-Slam-Titel erringen konnte.

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