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Jannik Sinner dominiert die ATP-Tour derzeit nach Belieben. Knapp zwei Wochen vor den French Open warnt Star-Coach Patrick Mouratoglou jedoch: Einzig eine Verletzung kann den furios aufspielenden Italiener auf dem Weg zu weiteren Titeln noch ausbremsen.

Trainer-Ikone sieht nur eine Gefahr für den Südtiroler

Fünf Masters-Titel in Folge und eine scheinbar unendliche Siegesserie prägen die aktuelle Saison von Jannik Sinner. Beim laufenden Heimturnier in Rom strebt der Weltranglistenerste unaufhaltsam dem nächsten Triumph entgegen. Für Patrick Mouratoglou, den ehemaligen Trainer von Tennisgrößen wie Serena Williams und Naomi Osaka, gibt es derzeit keinen Konkurrenten, der dem Italiener auf dem Platz das Wasser reichen kann.

In einem Instagram-Video machte der renommierte Coach deutlich, wie überlegen Sinner agiert. Der Abstand zur Konkurrenz sei enorm, weshalb der Südtiroler mit maximalem Selbstvertrauen spiele. Er wirke zudem mental keineswegs übersättigt. Dennoch hob Mouratoglou mahnend den Finger: Angesichts der extremen körperlichen Belastungen mit den anstehenden Highlights in Roland Garros und Wimbledon sei die größte und womöglich einzige Gefahr für den 24-Jährigen der eigene Körper.

Auf den Spuren von Novak Djokovic und Rafael Nadal

Die Zahlen hinter der Dominanz des Italieners lesen sich historisch. Seit seiner Viertelfinal-Niederlage gegen Jakub Mensik bei den Qatar Open im Februar feierte der Ausnahmeathlet 26 Matchgewinne in Serie. Mit Turniersiegen bei den Masters-1000-Events in Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid hat er das Herrentennis in den vergangenen Wochen fest im Griff. Erst kürzlich stellte er mit seinem Sieg gegen Andrea Pellegrino den Masters-Rekord von Novak Djokovic mit 31 ungeschlagenen Partien in Folge ein. Im anstehenden Viertelfinale gegen Andrey Rublev winkt nun die alleinige Bestmarke.

Beste Voraussetzungen also für den Sandplatz-Klassiker in Paris. Für die French Open räumt Mouratoglou dem Weltranglistenersten Chancen ein, die an die dominanten Zeiten von Rafael Nadal erinnern. Diese gewagte Prognose stützt sich nicht nur auf die gnadenlose Form des Italieners, sondern auch auf die Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz. Bleibt der Top-Favorit physisch unversehrt, führt der Weg zum Grand-Slam-Titel in Paris wohl nur über ihn.

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