Boris Becker rügt Alexander Zverev nach Pleite gegen Jannik Sinner
Tennis-Ikone Boris Becker kritisiert Alexander Zverev nach dessen jüngster Final-Pleite gegen Jannik Sinner deutlich.
Jannik Sinner steht beim anstehenden ATP-Masters-1000-Turnier in Rom vor einem historischen Meilenstein. Der Italiener greift bei seinem Heimspiel nach dem Allzeit-Rekord von Novak Djokovic für die meisten aufeinanderfolgenden Matchgewinne auf dieser Turnierebene und könnte sich zudem in einen äußerst elitären Kreis spielen.
Nach seinem dominanten Finalsieg gegen Alexander Zverev beim Sandplatzturnier in Madrid reist der formstarke Südtiroler mit breiter Brust nach Italien. Der Erfolg in Spanien war bereits sein fünfter Masters-Titel in Serie – eine Premiere seit der Einführung der Turnierkategorie im Jahr 1990. Doch damit nicht genug: Sinner steht aktuell bei 28 ungeschlagenen Masters-Matches in Folge und nimmt nun die absoluten Legenden des Tennissports ins Visier.
In der ewigen Bestenliste der längsten Siegesserien bei 1000er-Events liegen nur noch zwei große Namen vor dem amtierenden Australian-Open-Champion. Roger Federer feierte in den Jahren 2005 und 2006 insgesamt 29 Erfolge am Stück. Den alleinigen Rekord hält aktuell Novak Djokovic, der 2011 schier unglaubliche 31 Matches in Serie gewann.
Die Mathematik für das Heimspiel in der italienischen Hauptstadt ist simpel: Erreicht Sinner das Viertelfinale, stellt er die Bestmarke des serbischen Superstars ein. Zieht er vor heimischem Publikum ins Halbfinale ein, krönt er sich mit 32 Siegen zum alleinigen Rekordhalter. Die Buchmacher sehen den Lokalmatadoren für das anstehende Event ohnehin als glasklaren Favoriten auf den Turniersieg.
Sollte der Top-Spieler seiner Favoritenrolle gerecht werden und den Titel in Rom holen, wartet direkt der nächste historische Eintrag. Mit einem Triumph in der ewigen Stadt hätte er alle neun aktuellen Turniere der Masters-Kategorie mindestens einmal in seiner Karriere gewonnen. Dieses Kunststück gelang in der Geschichte des Herrentennis bislang ausschließlich Novak Djokovic, der jedes Event sogar mindestens zweimal für sich entscheiden konnte.
Besonders brisant: Der 38-jährige Serbe kehrt nach einer Wettkampfpause ausgerechnet in Rom auf die ATP-Tour zurück. Nach seinen jüngsten Zwangspausen geht der Rekord-Grand-Slam-Sieger diesmal jedoch nicht als Top-Favorit in das Sandplatzturnier, was die Quoten für Sinners historischen Heimsieg weiter verdichtet.
Tennis-Ikone Boris Becker kritisiert Alexander Zverev nach dessen jüngster Final-Pleite gegen Jannik Sinner deutlich.
Nach der klaren Final-Pleite beim Madrid-Masters gegen Jannik Sinner zieht Alexander Zverev ein schonungsloses Fazit.
Alexander Zverev greift in Madrid nach dem Titel und fordert im Finale den Weltranglistenersten Jannik Sinner heraus.