Bayern München und Alba Berlin verteidigen Spitzenplätze in der BBL
Im Fernduell der BBL feiern Bayern München und Alba Berlin klare Siege und untermauern ihre Favoritenrollen.
Die Academics Heidelberg stehen drei Spieltage vor dem Ende der regulären Saison unmittelbar vor dem Abstieg aus der Basketball-Bundesliga (BBL). Mit lediglich acht Siegen aus 31 Partien rangieren die Kurpfälzer aktuell auf dem 17. Tabellenplatz. Um den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit abzuwenden, benötigt das Team nun ein sportliches Wunder und massive Schützenhilfe der Konkurrenz.
Der Kontrast könnte drastischer kaum sein. Vor nicht einmal elf Monaten begeisterte der neunmalige deutsche Meister seine Fans noch mit dem Einzug in das Playoff-Halbfinale und der Qualifikation für die Champions League. Es war die erfolgreichste Spielzeit seit den glorreichen 1970er Jahren. In der aktuellen Kampagne ist von dieser Leichtigkeit nichts mehr übrig geblieben. Statt europäischer Nächte dominiert der nackte Überlebenskampf den Alltag des Traditionsvereins.
Die Ausgangslage für den Klassenerhalt ist denkbar kompliziert. Um in der höchsten deutschen Spielklasse zu verbleiben, muss das Team zwingend noch an Science City Jena vorbeiziehen. Die Thüringer weisen derzeit drei Siege mehr auf dem Konto auf. Die Rechnung ist unerbittlich: Heidelberg muss alle verbleibenden drei Partien gewinnen, während der Rivale aus Jena jedes Spiel verlieren muss.
Bereits am kommenden Samstagabend könnte das Schicksal der Heidelberger besiegelt sein. Tritt Jena bei den Rostockern an und holt einen Auswärtssieg, ist der Abstieg rechnerisch fix. Zwar gelten die Rostocker, die noch um die Play-In-Plätze kämpfen, als Favorit, sie kassierten jedoch zuletzt fünf Niederlagen in Serie. Am letzten Spieltag (10. Mai) gastiert Jena zudem bei Alba Berlin. Ob der Hauptstadtklub dann noch mit voller Intensität spielt, bleibt abzuwarten, da deren Platz im oberen Tabellendrittel bereits gefestigt ist.
Sollte die Vorentscheidung am Wochenende ausbleiben, blickt Basketball-Deutschland auf den 7. Mai. Dann reisen die Kurpfälzer zum direkten Duell nach Thüringen. Um am Leben zu bleiben, ist nicht nur ein Sieg Pflicht, die Heidelberger müssen auch den direkten Vergleich gegen Jena für sich entscheiden. Nach der knappen 83:87-Niederlage im Hinspiel ist ein Auswärtssieg mit mindestens vier Punkten Differenz zwingend erforderlich. Umrahmt wird dieses entscheidende Duell von den beiden letzten Heimauftritten der Saison gegen Weißenfels am 4. Mai und Vechta am 10. Mai.
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