New York Knicks deklassieren 76ers: Brunson glänzt beim 137:98-Sieg
Die New York Knicks überrollen die Philadelphia 76ers im ersten Spiel der zweiten Playoff-Runde dank einer historischen Offensivleistung.
Die New York Knicks haben in den NBA-Playoffs einen weiteren großen Schritt in Richtung Conference Finals gemacht. Das Team aus dem Big Apple gewann das erste Auswärtsspiel der Zweitrundenserie bei den Philadelphia 76ers souverän mit 108:94. Ein dominantes Schlussviertel und ein in der Crunch-Time nicht zu stoppender Jalen Brunson gaben den Ausschlag für den immens wichtigen Erfolg.
Jalen Brunson zeigte sich erneut als absoluter Unterschiedsspieler auf dem Parkett. Der Star-Guard führte seine Mannschaft mit 33 Punkten und neun Assists an. Besonders in der entscheidenden Phase war er zur Stelle: Allein im letzten Spielabschnitt verbuchte der Spielmacher neun Zähler. Zum Vergleich: Die komplette Startformation der Gastgeber kam in dieser Zeit nur auf sieben Punkte. Auf der Gegenseite kehrte Joel Embiid nach Verletzungsproblemen an Hüfte und Knöchel in den Kader zurück. Der frühere MVP zeigte mit drei Blocks zwar defensive Präsenz, tauchte offensiv im vierten Viertel jedoch komplett ab und beendete die Partie mit 18 Zählern.
Dabei hatte die Begegnung für die Hausherren zunächst optimal begonnen. Philadelphia legte einen furiosen Start hin und führte schnell mit 20:8. Doch die Mannschaft aus Pennsylvania konnte die Intensität nicht aufrechterhalten und ließ New York zurück ins Spiel kommen. Die Wurfquoten der Sixers fielen in der Folge drastisch ab: Am Ende traf das Team weniger als 43 Prozent aus dem Feld und verwandelte lediglich neun von 32 Dreierversuchen. Exemplarisch für den Einbruch stand Paul George, der all seine 15 Punkte im ersten Viertel erzielte und danach keinen seiner neun weiteren Würfe traf. Bester Werfer der Gastgeber war Kelly Oubre Jr. mit 22 Punkten, gefolgt von Tyrese Maxey mit 17 Zählern.
Obwohl die Gäste aus New York ebenfalls keine Glanzleistung aus der Distanz zeigten und auf den verletzten Flügelspieler OG Anunoby verzichten mussten, kompensierte das Team den Ausfall durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Mikal Bridges sprang mit 23 Punkten in die Bresche und übernahm wichtige Scoring-Lasten. Josh Hart lieferte mit 12 Punkten und 11 Rebounds ein gewohnt physisches Double-Double, während Landry Shamet hocheffiziente 15 Zähler von der Bank beisteuerte. Dass Karl-Anthony Towns aufgrund von Foulproblemen blass blieb, tat dem Erfolg der Gäste letztlich keinen Abbruch.
Für die Philadelphia 76ers wird die Luft in der Serie nun extrem dünn. Um das drohende Playoff-Aus abzuwenden und doch noch in die nächste Runde einzuziehen, müssen sie vier Siege in Folge einfahren. Das erste Endspiel steigt bereits am Sonntag erneut in Philadelphia.
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