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Die New York Knicks haben die zweite Runde der NBA-Playoffs mit einem spektakulären Offensivfeuerwerk eröffnet. Vor heimischer Kulisse im Madison Square Garden deklassierte die Mannschaft die Philadelphia 76ers in Spiel 1 mit 137:98. Überragender Akteur des Abends war einmal mehr Jalen Brunson, der die Partie mit einer makellosen Leistung quasi schon zur Halbzeit entschied.

Historische Offensive um Jalen Brunson

Schon im ersten Viertel ließ die Franchise aus dem Big Apple keine Zweifel an ihren Ambitionen aufkommen. Jalen Brunson legte allein in den ersten zwölf Minuten 14 Zähler auf und beendete seinen Arbeitstag bereits nach drei Vierteln mit herausragenden 35 Punkten. Die unfassbare Punkteausbeute von 137 Zählern markiert den zweithöchsten Wert in der Playoff-Historie der Knicks. Erst im entscheidenden Spiel der ersten Runde gegen die Atlanta Hawks hatte das Team diesen Rekord mit 140 Punkten neu aufgestellt.

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Besonders beeindruckend: Genau wie beim jüngsten Blowout-Sieg in Georgia erzielten die New Yorker auch gegen Philadelphia mehr als 70 Punkte in der ersten Halbzeit. Zwei derart punktreiche erste Spielhälften in Folge stellen eine absolute Premiere in der Postseason-Geschichte des Traditionsteams dar. Neben dem alles überragenden Point Guard steuerten auch OG Anunoby (18 Punkte) und Mikal Bridges (17 Punkte) wichtige Zähler zum dominanten Auftritt bei.

Sixers-Stars verblassen im hitzigen Madison Square Garden

Die Atmosphäre in der berühmtesten Arena der Welt war von der ersten Sekunde an elektrisierend und extrem rau. Die heimischen Fans nahmen sofort Philadelphias Superstar Joel Embiid akustisch ins Visier. Der Center der Gäste bereitete der New Yorker Defensive anfangs zwar Kopfschmerzen und zwang sowohl Karl-Anthony Towns als auch Mitchell Robinson früh in Foulprobleme. Dies führte sogar dazu, dass Rookie Ariel Hukporti ungeplant wichtige Minuten auf dem Parkett sammeln musste.

Doch die Gastgeber ließen sich davon keineswegs aus dem Konzept bringen. Nach einem kurzen Aufbäumen der Gäste im ersten Durchgang übernahm New York mit einem Lauf vor der Pause komplett die Kontrolle. Während Embiid nach nur zweieinhalb Vierteln und 14 Punkten auf der Bank Platz nahm, leistete lediglich Paul George mit 17 Zählern nennenswerte Gegenwehr. Tyrese Maxey blieb mit 13 Punkten und vier Ballverlusten ungewohnt blass. Im Schlussviertel durften schließlich die Reservisten beider Teams die restliche Spielzeit abspulen, wobei der Vorsprung der entfesselten Hausherren zeitweise auf bis zu 40 Punkte anwuchs.

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