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Die 89. Eishockey-Weltmeisterschaft beginnt am 15. Mai 2026 in der Schweiz. Bis zum großen Finale am 31. Mai kämpfen 16 Nationen um den begehrten Titel auf dem Eis. Die deutsche Nationalmannschaft greift dabei gleich am Eröffnungstag in das Geschehen ein und hofft auf ein erfolgreiches Turnier. Nach der coronabedingten Absage im Jahr 2020 erhalten die Eidgenossen nun endlich ihre verdiente Bühne als Gastgeber.

Zürich und Freiburg als Austragungsorte

Die diesjährigen Welttitelkämpfe werden in zwei hochmodernen Arenen ausgetragen. Die Teams der Gruppe A schlagen ihre Zelte in der 12.000 Zuschauer fassenden Swiss-Life-Arena in Zürich auf. Hier finden neben den Gruppenspielen auch zwei Viertelfinals, beide Halbfinal-Begegnungen sowie die finalen Spiele um die Medaillen statt. Die Mannschaften der Gruppe B messen sich in der BCF-Arena in Freiburg, wo zudem zwei weitere Viertelfinal-Partien absolviert werden.

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Der Turniermodus verspricht Spannung von der ersten Minute an: Die besten vier Teams beider Vorrundengruppen qualifizieren sich direkt für das Viertelfinale. Für die Ränge fünf bis sieben ist das Turnier nach der Gruppenphase beendet, während ab der Runde der letzten Acht der klassische K.o.-Modus greift.

Auftakt nach Maß: Deutschland fordert Finnland

Für die deutsche Auswahl beginnt die Mission Weltmeisterschaft mit einem echten Härtetest. Am 15. Mai um 16.20 Uhr kreuzt das Team in Zürich die Schläger mit Finnland. Zeitgleich liefern sich Kanada und Schweden in Freiburg ein erstes Top-Duell. Der Schweizer Gastgeber beschließt den ersten Turniertag am Abend um 20.20 Uhr mit der Partie gegen die starken US-Amerikaner.

Olympia-Finalisten gelten als Top-Favoriten

Nach ihren herausragenden Auftritten bei den Olympischen Winterspielen im Februar gehen die USA und Kanada als heißeste Anwärter auf den WM-Titel ins Rennen. Die US-Boys, die sich in Mailand Olympiagold sicherten, und die kanadischen Silbermedaillengewinner bringen enormes Potenzial aufs Eis. Allerdings lauern europäische Schwergewichte wie Schweden, Finnland und Tschechien auf ihre Chance. Für Experten und Eishockey-Fans ergeben sich hier interessante Konstellationen, da einige nordamerikanische Top-Stars nach den kräftezehrenden Winterspielen möglicherweise auf eine WM-Teilnahme verzichten werden, was die Titeljagd völlig offen gestaltet.

Bundestrainer Harold Kreis formt den DEB-Kader

Die Vorbereitungen der deutschen Mannschaft laufen auf Hochtouren. Bundestrainer Harold Kreis hat für die intensiven Trainingsphasen einen vorläufigen Kader aus drei Torhütern, acht Verteidigern und 15 Stürmern nominiert. Bis zum Turnierstart muss das Aufgebot auf exakt 25 Akteure reduziert werden.

Besondere Hoffnungen ruhen dabei auf potenzieller Verstärkung aus Übersee. Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga NHL, deren Teams frühzeitig in den Playoffs gescheitert sind, könnten das DEB-Team qualitativ enorm aufwerten. Ein prominentes Beispiel ist Verteidiger Moritz Seider, der nach dem Verpassen der Playoffs mit Detroit als wertvolle Stütze für die Weltmeisterschaft infrage kommt.

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