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Insgesamt 25 Nationen kämpfen im Finale um die begehrte Trophäe. Aus jedem der beiden Halbfinals am 12. und 14. Mai qualifizierten sich zehn Acts, dazu kommen die vier Big-4-Nationen (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien) und Gastgeber Österreich, die automatisch im Finale gesetzt sind. Spanien nimmt 2026 nicht teil, weshalb die traditionelle Big-5-Gruppe auf vier schrumpft.

Wie stehen die Wetten beim ESC? Finnland dominiert die Quoten

Der finnische Beitrag „Liekinheitin“ (auf Deutsch: Flammenwerfer) von Linda Lampenius und Pete Parkkonen hat sich in den vergangenen Wochen zum unangefochtenen Spitzenreiter der ESC Wettquoten entwickelt. Bei N1Bet schwankt der nordische Act zwischen einer Quote von 1,75, 1,84 und in jedem Fall unter 2,00 – umgerechnet entspricht das einer Siegwahrscheinlichkeit von rund 40 Prozent.

Mehrere Faktoren treiben die finnische Quote nach unten. Der Song vereint eine eingängige Melodie mit einer energetischen Bühnenshow, die bei den Generalproben in Wien für Begeisterung unter den akkreditierten Beobachtern sorgte. Hinzu kommen starke Streaming-Zahlen auf Spotify und YouTube sowie überwältigende Ergebnisse in den Fan-Umfragen der großen ESC-Communitys. Dass Finnland den Songcontest zuletzt 2006 mit der Hard-Rock-Band Lordi gewinnen konnte, scheint das Duo zusätzlich zu motivieren.

Bemerkenswert ist der Abstand zur Konkurrenz: Zwischen Finnlands Quote und dem zweitplatzierten Australien klafft eine erhebliche Lücke. Eine derart dominante Favoritenstellung vor dem Finale ist beim Eurovision Song Contest keineswegs die Norm und birgt gleichzeitig Chancen für wertbewusste Tipper, die auf einen Außenseiter setzen möchten.

Aktuelle ESC Wettquoten auf den Sieger 2026

Info

Die ESC Quoten in unseren Tabellen werden automatisch und regelmäßig aktualisiert. Daher kann es im Text zu Abweichungen kommen.

Die Verfolger: Wer kann Finnlands Favoritenstellung ins Wanken bringen?

Hinter dem finnischen Spitzenreiter formiert sich eine Gruppe von Nationen, die je nach Tagesform und Televoting-Dynamik durchaus in den Kampf um den Sieg eingreifen könnten.

  • Australien: Delta Goodrem gehört zu den prominentesten Namen im diesjährigen Teilnehmerfeld. Die australische Pop-Ikone bringt mit „Eclipse“ einen emotional aufgeladenen Song mit, der insbesondere bei den nationalen Jurys hoch im Kurs steht. In den ESC Wettquoten für den Jury-Voting-Sieg zählt Australien zu den absoluten Topfavoriten – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der Beitrag vor allem die Fachjuroren überzeugen dürfte.
  • Griechenland: Akylas tritt mit „Ferto“ an und hat sowohl in den Halbfinal-Proben als auch bei den ESC-Pre-Partys für Aufsehen gesorgt. Die Quoten sind in den vergangenen Tagen spürbar gefallen, was auf wachsendes Vertrauen der Wettmärkte hindeutet. Griechenland gehört historisch zu den konstantesten ESC-Nationen und könnte von einer starken Televoting-Unterstützung aus dem südosteuropäischen Raum profitieren.
  • Israel: Noam Bettan geht mit „Michelle“ ins Rennen. Der israelische Beitrag polarisiert – eine Eigenschaft, die beim Eurovision Song Contest nicht selten den Weg zum Televoting-Sieg ebnet. In den ESC Odds gilt Israel als einer der stärksten Anwärter auf den Publikumspreis.
  • Rumänien): Alexandra Căpitănescu und ihr Song „Choke Me“ zählen zu den größten Überraschungen in den diesjährigen Wettquoten. Der rumänische Beitrag kletterte zuletzt deutlich in den Quoten ESC nach oben und wird von zahlreichen Beobachtern als potenzieller Dark Horse für die Top 5 gehandelt.
  • Dänemark: Søren Torpegaard Lund eröffnet das Finale mit „Før vi går hjem“. Die Startposition birgt ein gewisses Risiko, weil Eröffnungsacts beim ESC bisher selten gewonnen haben. Trotzdem überzeugt der skandinavische Beitrag durch musikalische Tiefe und könnte vor allem bei den Jurys punkten.

Deutsche ESC-Tristesse: Quote 251,00 spricht Bände

Für Deutschland geht Sarah Engels mit dem Song „Fire“ ins Finale und die ESC Wettquoten lassen wenig Raum für Optimismus. Bei N1Bet steht die Bundesrepublik bei einer Quote von 251,00, was einer impliziten Siegwahrscheinlichkeit von deutlich unter einem Prozent entspricht.

Ein Blick auf die jüngere ESC-Geschichte erklärt die Skepsis der Buchmacher. In den vergangenen zehn Finalteilnahmen landete Deutschland ganze viermal auf dem letzten Platz, zuletzt 2023 durch Lord of the Lost mit „Blood & Glitter“. Die leichte Aufwärtstendenz der letzten beiden Jahre durch Platz 12 mit Isaak (2024) und Platz 15 mit Abor & Tynna (2025) reicht offensichtlich nicht, um das Vertrauen der Wettmärkte nachhaltig zu stärken.

Die letzten fünf ESC-Ergebnisse von Deutschland

JahrActSongPlatz
2025Abor & TynnaBaller15.
2024IsaakAlways on the Run12.
2023Lord of the LostBlood & Glitter26.
2022Malik HarrisRockstars25.
2021JendrikI Don't Feel Hate25

Bislang konnte Deutschland den Eurovision Song Contest erst zweimal gewinnen: Nicole 1982 mit „Ein bisschen Frieden“ und Lena Meyer-Landrut 2010 mit „Satellite“. In den ESC Wetten auf einen deutschen Sieg liegt bei diesen Quoten vor allem eines: ein enormes theoretisches Gewinnpotenzial für besonders mutige Tipper. Ob Sarah Engels diese illustre Liste erweitern kann, erscheint angesichts der Konkurrenz zumindest fraglich.

Immerhin: Als Big-4-Nation ist Deutschland automatisch für das Finale qualifiziert, ein peinliches Halbfinal-Aus bleibt also ausgeschlossen.

Gastgeber Österreich zwischen Feierlaune und letztem Platz

Österreich richtet den 70. Eurovision Song Contest unter dem Motto „Europe, shall we dance?“ aus, doch auf der Bühne droht dem Gastgeber ein ernüchternder Abend. COSMÓ tritt mit „Tanzschein“ an und rangiert in den ESC Quoten bei N1Bet bei 501,00. Noch alarmierender: In den ESC Wetten auf den letzten Platz zählt Österreich laut mehreren Buchmachern zu den heißesten Kandidaten.

Die Geschichte mahnt zur Vorsicht. Eine Titelverteidigung nach dem Sieg von JJ mit „Wasted Love“ im Vorjahr ist beim Songcontest ein seltenes Kunststück – zuletzt gelang dies Irland im Jahr 1994. Und die jüngere Bilanz der Gastgeberländer verdeutlicht das Risiko: 2015 erlebte Österreich als Veranstalter ein Debakel mit null Punkten und dem vorletzten Platz. Die Niederlande kassierten 2021 als Gastgeber magere elf Punkte, Israel kam 2019 auf gerade einmal 35 Punkte.

So schnitten die Gastgeberländer seit 2015 ab

JahrGastgeberPlatz / Punkte
2025Schweiz10. / 214
2024Schweden9. / 174
2023Ukraine6. / 243
2022Italien6. / 268
2021Niederlande23. / 11
2019Israel23. / 35
2018Portugal26. / 39
2017Ukraine24. / 36
2016Schweden5. / 261
2015Österreich25. / 0

Ob COSMÓ das Blatt wenden kann oder ob Österreich erneut als Gastgeber strauchelt, gehört zu den spannendsten Nebenhandlungen der diesjährigen Eurovision Wetten.

Vielversprechende ESC Wetten 2026: Wo das größte Potenzial liegt

Neben der klassischen Siegwette bietet der Eurovision Song Contest eine Vielzahl an Spezialmärkten, die mitunter attraktivere Chancen-Risiko-Profile aufweisen als der Tipp auf den Gesamtsieger. Folgende ESC Wetten sind zum Finale 2026 besonders interessant:

  • Australien gewinnt das Jury-Voting: Delta Goodrem bringt exakt die Qualitäten mit, die Fachjuroren schätzen – gesangliche Klasse, ein polierter Popsong und internationale Bühnenerfahrung. Der Jury-Voting-Markt bietet hier mehr Potenzial als die reine Siegwette.
  • Rumänien in den Top 5: Der rasante Quotenverfall in den vergangenen Tagen signalisiert Momentum. Alexandra Căpitănescu hat mit „Choke Me“ einen Beitrag, der im Televoting für Furore sorgen könnte. Bei einer Sieger-Quote von 13,00 dürften die Quoten für eine Top-5-Platzierung in einem deutlich attraktiveren Bereich liegen.
  • Finnland gewinnt das Televoting: Der finnische Beitrag lebt von seiner Live-Energie und dürfte beim breiten Publikum besser ankommen als bei den oft konservativeren Jurys. Wer Finnland zutraut zu gewinnen, aber die Sieger-Quote von 1,75 als zu niedrig empfindet, findet hier eine Alternative.
  • Deutschland vor Großbritannien (Head-to-Head): Beide Nationen liegen in den ESC Wettquoten für den Sieg bei 251,00 gleichauf am unteren Ende der Tabelle. Im direkten Duell sprechen die jüngsten Resultate und die musikalische Ausrichtung von Sarah Engels tendenziell für eine bessere Platzierung als der experimentelle britische Beitrag von Look Mum No Computer.
  • Gesamtpunkte des Siegers unter 500: Trotz Finnlands Favoritenrolle deutet die Dichte hinter der Spitze darauf hin, dass die Punkte breiter verteilt werden könnten als in Jahren mit einem absoluten Überflieger.

Letzter Platz beim ESC: Die populärste Außenseiter-Wette

ESC Wetten auf den letzten Platz gehören Jahr für Jahr zu den beliebtesten Spezialmärkten und bedienen eine Mischung aus Schadenfreude, Kalkül und Tradition. Deutschland hält zusammen mit Norwegen den wenig schmeichelhaften Rekord von jeweils elf letzten Plätzen in der Songcontest-Geschichte. Österreich bringt es auf sieben.

In den diesjährigen Quoten ESC für den letzten Platz kristallisiert sich ein klarer Favoritenkreis heraus. Gastgeber Österreich mit COSMÓ zählt bei mehreren Buchmachern zu den heißesten Kandidaten – eine Wiederholung des Nullpunkte-Debakels von 2015 erscheint angesichts der Quotenlage keineswegs ausgeschlossen. Auch Belgien mit ESSYLA wird in den Eurovision Odds am hinteren Ende gelistet.

Wer auf den letzten Platz tippt, sollte beide Wertungen im Blick behalten. Ein Act, der sowohl im Jury- als auch im Televoting schlecht abschneidet, hat die höchste Wahrscheinlichkeit, ganz unten zu landen. Acts, die zumindest in einer Teilwertung Anhänger finden, rutschen selten auf den allerletzten Rang.

Diese Wettmärkte bieten die ESC Buchmacher 2026 an

Das Spektrum an Eurovision Wetten zum Songcontest geht weit über die Siegfrage hinaus. In der jüngeren Vergangenheit boten führende Buchmacher teilweise eine dreistellige Zahl an verschiedenen ESC Wetten an. Bei N1Bet und ZodiacBet finden sich zum Finale unter anderem folgende Optionen:

  • Siegwette: Wer gewinnt den Eurovision Song Contest 2026?
  • Halbfinal-Wetten: Sieger des jeweiligen Halbfinales, Qualifikation einzelner Nationen (ja/nein), aus welchem Semifinale stammt der spätere Sieger?
  • Platzierungswetten: Top 3, Top 5 oder Top 10 für einzelne Teilnehmer
  • Head-to-Head-Duelle: Welches von zwei Ländern schneidet besser ab? (z.B. Deutschland vs. Großbritannien, Finnland vs. Schweden)
  • Regionale Gruppenwetten: Bestes skandinavisches Land, beste Balkan-Nation, bestes baltisches Land
  • Big-4-Wette: Welche der vier automatisch qualifizierten Großnationen erzielt das beste Ergebnis?
  • Jury- und Televoting-Märkte: Wer gewinnt die Jury-Wertung, wer dominiert das Publikumsvoting?
  • Punktewetten (Over/Under): Gesamtpunktzahl des Siegers über oder unter einem festgelegten Wert
  • Letzter Platz: Wer belegt den letzten Rang im Finale?
  • Null-Punkte-Wette: Erhält ein Teilnehmer null Punkte im Jury- oder Televoting?

Wer den reinen Siegtipp als zu riskant empfindet, findet in den Platzierungswetten und Head-to-Head-Duellen stabilere Alternativen mit gleichzeitig attraktiven Quoten.

Worauf bei ESC Wetten achten? Tipps und Strategien

Der Eurovision Song Contest ist kein gewöhnliches Wettereignis. Musikalische Qualität allein entscheidet selten über Sieg oder Niederlage – kulturelle, politische und statistische Faktoren spielen eine mindestens ebenso große Rolle. Wer Eurovision Wetten platziert, sollte folgende Parameter kennen:

Englisch bleibt die Erfolgssprache

In der über 70-jährigen Songcontest-Geschichte haben 35 Beiträge in englischer Sprache gewonnen – mehr als in jeder anderen. Auf Platz zwei folgt Französisch mit 14 Siegen, dahinter Hebräisch, Niederländisch und Italienisch mit jeweils drei. Deutsch hat erst zweimal gereicht – Udo Jürgens 1966 mit „Merci Chérie“ (wobei der Titel Französisch war) und Nicole 1982 mit „Ein bisschen Frieden“. Zuletzt triumphierten drei englischsprachige Songs in Serie: Loreen für Schweden (2023), Nemo für die Schweiz (2024) und JJ für Österreich (2025). Songs in der jeweiligen Landessprache können zwar für Authentizität punkten, haben es statistisch jedoch deutlich schwerer.

Solo-Künstlerinnen dominieren die Siegerliste

Über 30 Mal gewann eine Solistin den Wettbewerb – mit Abstand die erfolgreichste Konstellation. Auch die beiden deutschen Siege kamen durch Einzelkünstlerinnen zustande. Bands und Gruppen gewinnen deutlich seltener, auch wenn Måneskin (2021) und Kalush Orchestra (2022) zuletzt Ausnahmen lieferten. Duos siegten letztmals 2011 durch Ell & Nikki für Aserbaidschan. Für die diesjährigen ESC Wetten bedeutet das: Solo-Acts wie Delta Goodrem oder Noam Bettan haben rein statistisch einen Vorteil gegenüber Formationen.

Midtempo als Sweet Spot

Statistisch betrachtet sind Songs mit einem Tempo zwischen 61 und 70 BPM – also in etwa im Bereich des ruhenden Herzschlags – überproportional erfolgreich. Extreme in beide Richtungen (sehr schnell oder sehr langsam) schneiden im Schnitt schlechter ab. Wer einen Beitrag in den ESC Odds bewerten möchte, sollte das Songtempo als Zusatzindikator berücksichtigen.

Jury und Televoting ticken unterschiedlich

Fachjuroren bevorzugen handwerkliche Klasse, Stimmgewalt und durchkomponierte Arrangements – typischerweise klassische Balladen oder hochwertigen Pop. Das breite Publikum wählt häufiger das Überraschende, Emotionale oder schlicht Unterhaltsame. Die stärksten Siegchancen besitzen Acts, die in beiden Lagern überzeugen. Reine Nischen-Kandidaten, die nur eine Seite ansprechen, scheitern oft an der anderen.

Der politische Faktor

Sympathie- und Solidaritätsvotings beeinflussen das Televoting seit jeher massiv. Der ukrainische Sieg 2022 vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges war das markanteste Beispiel. Auch regionale Voting-Blöcke sollten in die eigene Prognose einfließen: Skandinavische Länder stimmen traditionell füreinander, ebenso die Balkan-Staaten.

Startposition beachten

Acts in der zweiten Hälfte des Finales schneiden historisch besser ab als frühe Startnummern. Finnland auf Platz 17 liegt in einem günstigen Bereich, Deutschlands Position 2 gilt dagegen als nachteilig. Kein entscheidender Faktor allein, aber ein sinnvoller Baustein in der Gesamtbewertung.

Quotenvergleich ist Pflicht

Die ESC Odds können zwischen den Anbietern erheblich variieren. Ein paralleler Blick auf N1Bet und ZodiacBet lohnt sich vor jeder Wettabgabe. Der Quotenvergleich auf unserer Seite wird automatisch alle zehn Minuten aktualisiert.

Die Halbfinals als Wegweiser zum Finale

Bevor am Samstagabend der Sieger gekürt wird, musste sich die Mehrzahl der Nationen in zwei Halbfinalshows beweisen. Das erste Halbfinale fand am Dienstag, dem 12. Mai statt, das zweite folgte am Donnerstag, dem 14. Mai. Aus jedem Semifinale qualifizierten sich die zehn bestplatzierten Acts für das große Finale.

In den Halbfinals entscheidet, anders als im Finale, ausschließlich das Televoting über das Weiterkommen. Für ESC Wetten auf die Halbfinals bedeutet das: Acts mit starker Publikumswirkung besitzen in den Semifinalen einen strukturellen Vorteil gegenüber technisch brillanten, aber weniger mitreißenden Beiträgen.

Automatisch für das Finale gesetzt waren die vier verbliebenen Big-4-Nationen (Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien) sowie Gastgeber Österreich. Spanien nimmt 2026 nicht am Wettbewerb teil, weshalb die traditionelle Big-5-Gruppe auf vier Nationen geschrumpft ist.

Die ESC Wettmärkte zum Halbfinale umfassten unter anderem Tipps auf den jeweiligen Halbfinal-Sieger sowie auf das Weiterkommen einzelner Nationen (Qualifikation ja/nein).

Was die ESC Wettquoten verraten und wo sie irren

Die Wettquoten ESC basieren auf einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren, die von den Buchmachern kontinuierlich ausgewertet und gewichtet werden.

  • Fan-Umfragen und Community-Sentiment: Große ESC-Plattformen veröffentlichen monatelang vor dem Finale Umfragen unter ihren Mitgliedern. Diese Erhebungen liefern ein erstes Stimmungsbild und fließen direkt in die Quotenberechnung ein.
  • Streaming-Daten: Die Abrufzahlen der Songs auf Spotify und YouTube geben Aufschluss über die tatsächliche Popularität der Beiträge und das nicht nur innerhalb der ESC-Blase, sondern in der breiten Öffentlichkeit.
  • Historische Abstimmungsmuster: Bestimmte Nationen profitieren von gewachsenen Voting-Allianzen. Skandinavische Länder vergeben traditionell hohe Punktzahlen untereinander, ebenso die Balkan-Staaten. Dieses Muster berücksichtigen die Buchmacher bei der Erstellung der ESC Odds.
  • Proben und Live-Auftritte: Nach den ersten Generalproben in der Wiener Stadthalle können sich die Quoten drastisch verschieben. Ein brillanter Bühnenauftritt lässt Quoten fallen, ein schwacher Proben-Eindruck treibt sie in die Höhe.
  • Wettmarkt-Dynamik: Schließlich reagieren die Quoten auf das Setzverhalten der Wettenden selbst. Fließt überdurchschnittlich viel Geld auf einen bestimmten Teilnehmer, senken die Buchmacher dessen Quote, um das eigene Risiko zu begrenzen.

Wie oft lag der ESC-Favorit richtig?

Doch wie verlässlich treffen die ESC Prognosen am Ende tatsächlich ein? Die Bilanz der vergangenen Jahre fällt gemischt aus. Von 2019 bis 2023 lag der Quotenfavorit viermal in Folge richtig: die Niederlande (2019), Italien (2021), die Ukraine (2022) und Schweden (2023).

Die letzten beiden Austragungen brachten jedoch Überraschungen. 2024 führte Kroatien die Eurovision Odds mit einer Siegwahrscheinlichkeit von über 50 Prozent an und am Ende gewann die Schweiz mit Nemo, die bei den Buchmachern lediglich auf Rang drei notiert war. 2025 galt Schweden mit der Band KAJ als großer Favorit, doch Österreichs JJ sicherte sich überraschend den Titel.

JahrSiegerPlatz in den QuotenSiegwahrscheinlichkeit
2025Österreich2.21%
2024Schweiz3.15%
2023Schweden1.50%
2022Ukraine1.61%
2021Italien1.26%
2019Niederlande1.51%
2018Israel1.37%
2017Portugal2.31%
2016Ukraine3.6%

Die Quintessenz für ESC Wetten: In fünf der letzten neun Austragungen lag der Buchmacher-Topfavorit richtig. Der Favorit gewinnt häufig, aber längst nicht immer. Wer ausschließlich auf die niedrigste Quote setzt, verpasst mitunter die wertvollsten Gelegenheiten.

So funktioniert die Punktevergabe beim Eurovision Song Contest

Das Punktesystem bildet das Herzstück des Wettbewerbs und ist entscheidend für die Einordnung der ESC Wettquoten.

  • Jury-Voting: In jedem teilnehmenden Land bewertet eine fünfköpfige Fachjury die Beiträge nach Kriterien wie Gesangsqualität, Komposition und Bühnenpräsenz. Die Jury trifft ihre Entscheidung bereits während der Generalprobe vor dem Finale.
  • Televoting: Die Zuschauer stimmen per App, Telefon oder SMS ab. Im Finale bestimmen Jury und Publikum jeweils 50 Prozent des Gesamtergebnisses. In den Halbfinals entscheidet seit 2023 ausschließlich das Televoting über das Weiterkommen.
  • Punkteverteilung: Jedes Land vergibt separat über Jury und Televoting die Punkte 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und 1 an die zehn bestbewerteten Beiträge. Maximal kann ein Teilnehmer von einem einzigen Land also 24 Punkte erhalten – zwölf über die Jury, zwölf über das Publikum.
  • Rest of the World: Seit 2023 können auch Fans aus Ländern, die nicht am Wettbewerb teilnehmen, per Online-Voting abstimmen. Ihre Stimmen werden gebündelt und fließen wie die Wertung eines zusätzlichen Landes in das Gesamtergebnis ein.

Bei Punktgleichheit entscheidet das Televoting – das Zuschauervotum besitzt somit im Zweifelsfall die höhere Gewichtung.

Wo kann ich auf den ESC wetten? N1Bet und ZodiacBet im Detail

Trotz der enormen Beliebtheit des Eurovision Song Contest ist es in Deutschland aktuell nicht möglich, bei lizenzierten Wettanbietern auf den ESC zu wetten. Der Glücksspielstaatsvertrag gestattet ausschließlich Wetten auf Sportereignisse und Pferderennen. Unterhaltungswetten (darunter Tipps auf TV-Shows wie den Songcontest) fallen nicht unter die erlaubten Wettformen. Wer dennoch Eurovision Wetten platzieren möchte, muss sich auf Wettanbieter ohne OASIS – also ohne Anbindung an die deutsche Sperrdatei – konzentrieren und wird dort ein umfassendes Angebot finden.

N1Bet: Breites ESC-Programm mit zahlreichen Spezialmärkten

N1Bet gehört zu den ESC Buchmachern mit dem umfangreichsten Wettprogramm zum Songcontest 2026. Neben der klassischen Siegwette bietet der Anbieter ein breites Sortiment an Spezialmärkten: Platzierungswetten für Top 3, Top 5 und Top 10, Head-to-Head-Duelle zwischen einzelnen Nationen, regionale Gruppenwetten sowie separate Quoten für das Jury- und Televoting.

Auch Exoten-Märkte wie die Wette auf den letzten Platz oder die Null-Punkte-Frage finden sich in der Wettauswahl. Die Navigation zum ESC-Bereich ist unkompliziert – der Eurovision Song Contest ist unter den Spezialwetten direkt aufgelistet.

Bei N1Bet gehört Finnland mit einer Quote im Bereich von unter 2,00 zum klaren Favoriten, Deutschland notiert weit jenseits der 200,00 und Österreich bei über 500,00. Neue Kunden erhalten bei der Anmeldung Zugang zu einem Willkommensangebot.

N1Bet Quoten

Zum Anbieter
Team Sieger
Finnland 1,84
Australien 4,50
Griechenland 10,00
Israel 13,00
Rumänien 13,00
Dänemark 26,00
Bulgarien 34,00
Frankreich 41,00
Italien 41,00
Moldau 51,00
Schweden 51,00
Albanien 67,00
Kroatien 67,00
Malta 67,00
Tschechien 67,00
Ukraine 67,00
Serbien 101,00
Zypern 101,00
Norwegen 151,00
Polen 151,00
Litauen 201,00
Deutschland 251,00
Großbritannien 251,00
Belgien 501,00
Österreich 501,00

ZodiacBet: Solider ESC-Allrounder mit starkem Quotenniveau

ZodiacBet ergänzt das Angebot mit einem ebenfalls überzeugenden Programm rund um den Eurovision Song Contest. Der Anbieter deckt die gängigen ESC Wetten von der Outright-Siegwette über Halbfinal-Tipps bis hin zu Televoting-Märkten ab. Besonders bei einzelnen Außenseitern kann ZodiacBet im Quotenvergleich mit N1Bet punkten – gerade bei Nationen im Mittelfeld der ESC Wettquoten lohnt sich ein paralleler Blick auf beide Anbieter. Auch ZodiacBet bietet einen unkomplizierten Registrierungsprozess und hält für Neukunden ein Bonusangebot bereit.

ZodiacBet Quoten

Zum Anbieter
Team Sieger
Finnland 1,80
Australien 4,50
Griechenland 10,00
Rumänien 12,00
Israel 13,00
Dänemark 21,00
Bulgarien 26,00
Italien 29,00
Malta 41,00
Frankreich 46,00
Moldau 101,00
Schweden 101,00
Ukraine 101,00
Kroatien 126,00
Albanien 151,00
Norwegen 151,00
Zypern 151,00
Deutschland 250,00
Großbritannien 251,00
Litauen 251,00
Polen 251,00
Serbien 251,00
Belgien 401,00
Österreich 501,00

Die ESC Quoten beider Anbieter werden in unserem Quotenvergleich automatisch alle zehn Minuten aktualisiert, sodass stets die aktuellsten Werte abgebildet sind.

Die Startliste im ESC Finale 2026: Wann treten die Favoriten an?

Insgesamt 25 Nationen treten am 16. Mai in der Wiener Stadthalle an. Die Startreihenfolge wurde von den Produzenten der Show nach dramaturgischen Gesichtspunkten festgelegt:

Nr.LandInterpretSong
1DänemarkSøren Torpegaard LundFør vi går hjem
2DeutschlandSarah EngelsFire
3IsraelNoam BettanMichelle
4BelgienESSYLADancing on the Ice
5AlbanienAlisNân
6GriechenlandAkylasFerto
7UkraineLELÉKARidnym
8AustralienDelta GoodremEclipse
9SerbienLAVINAKraj mene
10MaltaAIDANBella
11TschechienDaniel ŽižkaCrossroads
12BulgarienDARABangaranga
13KroatienLELEKAndromeda
14GroßbritannienLook Mum No ComputerEins, Zwei, Drei
15FrankreichMonroeRegarde!
16MoldauSatoshiViva, Moldova!
17FinnlandLinda Lampenius & Pete ParkkonenLiekinheitin
18PolenALICJAPray
19LitauenLion CeccahSólo quiero más
20SchwedenFELICIAMy System
21ZypernAntigoniJalla
22ItalienSal Da VinciPer sempre sì
23NorwegenJONAS LOVVYa Ya Ya
24RumänienAlexandra CăpitănescuChoke Me
25ÖsterreichCOSMÓTanzschein

Die ESC-Sieger seit 2010: Von Lena bis JJ

JahrAustragungsortSieger-LandInterpretSong
2025Basel (CH)ÖsterreichJJWasted Love
2024Malmö (SE)SchweizNemoThe Code
2023Liverpool (UK)SchwedenLoreenTattoo
2022Turin (IT)UkraineKalush OrchestraStefania
2021Rotterdam (NL)ItalienMåneskinZitti e buoni
2020– (abgesagt)
2019Tel Aviv (IL)NiederlandeDuncan LaurenceArcade
2018Lissabon (PT)IsraelNettaToy
2017Kiew (UA)PortugalSalvador SobralAmar pelos dois
2016Stockholm (SE)UkraineJamala1944
2015Wien (AT)SchwedenMåns ZelmerlöwHeroes
2014Kopenhagen (DK)ÖsterreichConchita WurstRise Like a Phoenix
2013Malmö (SE)DänemarkEmmelie de ForestOnly Teardrops
2012Baku (AZ)SchwedenLoreenEuphoria
2011Düsseldorf (DE)AserbaidschanEll & NikkiRunning Scared
2010Oslo (NO)DeutschlandLenaSatellite

Ewige Bestenliste: Die erfolgreichsten ESC-Nationen

SiegeNation(en)
7Schweden, Irland
5Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Luxemburg
4Israel
3Österreich, Schweiz, Ukraine, Italien, Dänemark, Norwegen
2Deutschland

Schweden und Irland teilen sich mit jeweils sieben Titeln die Spitzenposition in der ewigen ESC-Bestenliste. Österreich konnte sich durch den Sieg von JJ im Vorjahr auf drei Erfolge verbessern und liegt damit gleichauf mit namhaften Songcontest-Nationen wie der Schweiz, der Ukraine und Italien. Deutschland blickt auf zwei Siege in der über 70-jährigen Wettbewerbsgeschichte zurück – der letzte Triumph datiert aus dem Jahr 2010.

Eurovision Wetten 2026: Alle Augen auf Wien

Wenn am Samstagabend in der Wiener Stadthalle die Punkte vergeben werden, ist Finnland der klare Primus der ESC Wettquoten. Doch der Eurovision Song Contest hat in seiner 70-jährigen Geschichte immer wieder bewiesen, dass ein einzelner Auftritt, eine geniale Inszenierung oder ein unerwarteter Televoting-Sturm die sorgfältigsten Prognosen über den Haufen werfen kann. Ob Linda Lampenius und Pete Parkkonen der Favoritenrolle gerecht werden, ob ein Außenseiter die Party sprengt oder ob Deutschland endlich wieder für positive ESC-Schlagzeilen sorgt – die Antworten liefert der 16. Mai.

Häufig gestellte Fragen zu ESC Wetten

Wo kann ich auf den ESC 2026 wetten?

In Deutschland sind ESC Wetten bei lizenzierten Anbietern aufgrund des Glücksspielstaatsvertrags nicht möglich. Bei international lizenzierten Buchmachern wie N1Bet und ZodiacBet stehen alle ESC Wettquoten und Spezialmärkte zum Eurovision Song Contest 2026 uneingeschränkt zur Verfügung.

Wie stehen die Wetten beim ESC 2026?

Finnland ist mit einer Quote von 1,75 bei N1Bet der klare Favorit in den aktuellen ESC Wettquoten. Dahinter folgen Australien (5,00), Griechenland (11,00), Israel (13,00) und Rumänien (13,00). Deutschland steht bei 251,00, Gastgeber Österreich bei 501,00. Die Quoten auf unserer Seite werden alle zehn Minuten automatisch aktualisiert.

Wie zuverlässig sind die ESC Wettquoten?

In fünf der letzten zehn Austragungen gewann der Favorit der ESC Wettquoten. Die Jahre 2024 und 2025 zeigten jedoch, dass auch Außenseiter den Songcontest gewinnen können. Die Quoten sind ein starker Indikator, aber keine Garantie.

Wo kann ich auf den ESC wetten und warum gibt es bei deutschen Buchmachern keine Quoten?

Wettanbieter mit deutscher Lizenz dürfen aufgrund des Glücksspielstaatsvertrags keine ESC Wettquoten anbieten. Der Vertrag beschränkt das erlaubte Angebot auf Sportereignisse und Pferderennen. Deshalb sind Eurovision Wetten bei Anbietern wie bet365 oder bwin nur für österreichische Kunden sichtbar. Bei international lizenzierten ESC Buchmachern wie N1Bet und ZodiacBet stehen alle Wettmärkte zum Songcontest 2026 hingegen uneingeschränkt zur Verfügung.

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