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Borussia Dortmund empfängt am anstehenden Bundesliga-Spieltag den SC Freiburg im heimischen Signal Iduna Park. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Serie wollen die Schwarz-Gelben zurück in die Erfolgsspur finden und mit einem Sieg vor heimischer Kulisse die Qualifikation für die Champions League endgültig perfekt machen.

Beeindruckende Heimserie gegen die Breisgauer

Die Vorzeichen für das Duell stehen aus Sicht der Gastgeber hervorragend. Der Revierklub gewann seine letzten sieben Heimspiele gegen den Sport-Club allesamt und demonstrierte dabei mit 24 erzielten Toren enorme Offensivpower. Ohnehin gleicht das Westfalenstadion für die Gäste aus dem Schwarzwald einer uneinnehmbaren Festung: In der Bundesliga-Historie verlor der BVB erst ein einziges Heimspiel gegen Freiburg. Diese Ausnahme datiert aus dem Oktober 2001, als bemerkenswerterweise der heutige Dortmunder Sportdirektor Sebastian Kehl noch im Trikot der Freiburger beim 0:2-Endstand traf. Seitdem behielten die Dortmunder in 16 von 17 Heimauftritten die Oberhand.

Defensivstärke trifft auf formstarken Grifo

Trotz der klaren historischen Dominanz ist für die Hausherren Vorsicht geboten. Bereits in der Hinrunde trotzten die Breisgauer dem BVB ein hart umkämpftes 1:1-Unentschieden ab und beendeten damit eine vorherige Serie von sieben Niederlagen am Stück. Auffällig ist zudem die taktische Disziplin beider Teams in der ersten Halbzeit. Freiburg blieb in dieser Saison in 18 von 30 Partien vor dem Seitenwechsel ohne Gegentor. In der gesamten Liga weisen nur Borussia Dortmund mit 22 und RB Leipzig mit 21 Spielen einen noch besseren Wert auf.

Besonderes Augenmerk muss die Dortmunder Hintermannschaft auf Vincenzo Grifo legen. Der Mittelfeldakteur bereitete am vergangenen Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim direkt zwei Treffer vor und durchbrach damit eine kleine Durststrecke, nachdem ihm zuvor in 28 Einsätzen lediglich ein Assist gelungen war. Insgesamt legte der Standardspezialist damit zum neunten Mal in seiner Bundesliga-Karriere zwei Tore in einem Spiel auf.

Das Ticket zur Königsklasse vor Augen

Für die Mannschaft von der Strobelallee geht es nun darum, die jüngsten Rückschläge gegen Bayer Leverkusen und die TSG Hoffenheim auszublenden. Bis zu diesen Pleiten hatten die Westfalen in der laufenden Spielzeit lediglich gegen den Rekordmeister aus München verloren. Eine Schwachstelle offenbarte sich zuletzt jedoch in der defensiven Stabilität: Mit 16 Gegentoren in der Rückrunde kassierte das Team bereits mehr Treffer als in der kompletten Hinserie.

Dennoch ist die sportliche Ausgangslage äußerst komfortabel. Als Tabellenzweiter verfügt Borussia Dortmund vier Spieltage vor Saisonende über einen satten Vorsprung von zehn Punkten auf den fünften Rang. Gelingt gegen den SC Freiburg ein Heimsieg, haben die Dortmunder das Ticket für die europäische Eliteliga rechnerisch sicher in der Tasche.

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