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Borussia Dortmund macht im Werben um Kennet Eichhorn offenbar ernst. Der neue BVB-Sportdirektor Ole Book hat sich bereits im April mit dem 16-jährigen Top-Talent von Hertha BSC zu einem persönlichen Gespräch getroffen, um den Mittelfeldspieler von einem Wechsel ins Ruhrgebiet zu überzeugen.

Ausstiegsklausel weckt Begehrlichkeiten der Konkurrenz

Der deutsche Juniorennationalspieler gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente des Landes. In der laufenden Zweitliga-Saison stand der Youngster für die Berliner 15 Mal auf dem Rasen, obwohl ihn im Frühjahr eine hartnäckige Sprunggelenksverletzung für mehrere Monate außer Gefecht setzte. Seine Anlagen sind der sportlichen Führung der Schwarz-Gelben jedoch nicht verborgen geblieben.

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Besonders attraktiv für potenzielle Käufer: Der 16-Jährige besitzt übereinstimmenden Medienberichten zufolge eine Ausstiegsklausel in Höhe von zwölf Millionen Euro. Ein Betrag, der für ein Spielerprofil mit diesem enormen Entwicklungspotenzial als absolut marktgerecht gilt. Das ruft naturgemäß auch die nationale Elite auf den Plan. Neben dem BVB mischen dem Vernehmen nach auch RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Rennen um das Hauptstadt-Talent mit.

Ole Book wählt die persönliche Herangehensweise

Um im Wettbuhlen um das Berliner Juwel die Nase vorn zu haben, setzt Dortmunds neuer starker Mann auf den direkten Draht. Wie die Sport Bild berichtet, ist Ole Book – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger Sebastian Kehl – ein massiver Befürworter dieses Transfers. Dass Book im April persönlich das Gespräch mit dem Spieler suchte und konkrete sportliche Perspektiven aufzeigte, soll im Umfeld des Teenagers sehr positiv aufgenommen worden sein.

Für Book wäre die Verpflichtung des spielstarken Mittelfeld-Akteurs ein wichtiges Ausrufezeichen. Es wäre der erste große Transfercoup seiner noch jungen Amtszeit und könnte Borussia Dortmund den nötigen Rückenwind für die weiteren Planungen auf dem sommerlichen Transfermarkt verleihen.

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