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Der FC Bayern München nimmt im kommenden Transfersommer Abstand von einer Verpflichtung des Pariser Offensivspielers Bradley Barcola. Obwohl sich Sportvorstand Max Eberl zuletzt konkret nach dem 23-jährigen Linksaußen erkundigt hat, scheitert ein Wechsel an die Säbener Straße an den enormen finanziellen Rahmenbedingungen.

Preisschild von 100 Millionen Euro schreckt die Münchner ab

Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters haben die Situation des talentierten Franzosen genau analysiert. Wie aus Medienberichten hervorgeht, ist eine Verpflichtung in der aktuellen Transferperiode jedoch schlichtweg nicht machbar. Der pfeilschnelle Flügelspieler würde nicht nur das Gehaltsgefüge der Münchner stark belasten, sondern auch eine gewaltige Ablösesumme verschlingen.

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Nach Informationen von Sky und Medienexperten besitzt der Offensivakteur bei Paris Saint-Germain zwar nicht den Status unverkäuflich, doch die Franzosen rufen dem Vernehmen nach rund 100 Millionen Euro auf. Angesichts seines noch bis Sommer 2028 laufenden Vertrages sitzt der französische Hauptstadtklub am längeren Hebel. Für die sportliche Leitung um Max Eberl stellt dieses Gesamtpaket eine zu große Hürde dar.

Unzufriedenheit ruft internationale Konkurrenz auf den Plan

Obwohl der junge Angreifer im jüngsten Champions-League-Halbfinale gegen die Münchner in beiden Partien als Joker zum Einsatz kam, soll er mit seiner Rolle im Starensemble von PSG nicht vollends glücklich sein. Diese Unzufriedenheit weckt naturgemäß Begehrlichkeiten auf dem europäischen Transfermarkt.

Die Liste der Interessenten liest sich wie das Who-is-Who des europäischen Spitzenfußballs. Neben den Premier-League-Schwergewichten FC Arsenal und FC Liverpool mischt laut Sky auch der FC Barcelona kräftig mit. Zudem sollen Klubs wie Borussia Dortmund, Manchester City und Real Madrid die Situation des französischen Nationalspielers genau beobachten. Ein Wettbieten, an dem sich der FC Bayern offensichtlich nicht beteiligen wird.

Alternativen im Visier: Anthony Gordon rückt in den Fokus

Da der Rekordmeister seine Fühler bereits im vergangenen Sommer nach dem talentierten Linksaußen ausgestreckt hatte, bleibt die Suche nach einer offensiven Verstärkung weiterhin ein zentrales Thema an der Isar. Wenn die Tür in Paris zugeht, müssen sich die Münchner anderweitig orientieren.

Ein heißer Kandidat für die Außenbahn spielt offenbar auf der Insel. Aktuell wird dem FC Bayern ein konkretes Interesse an Anthony Gordon von Newcastle United nachgesagt. Der englische Flügelspieler könnte die gesuchte Dynamik für die Offensive mitbringen, ohne das Transferbudget in ähnliche Sphären wie das Pariser Preisschild zu treiben.

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