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Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben laut aktuellen Berichten Bradley Barcola von Paris Saint-Germain ins Visier genommen. Der 23-jährige Offensivspieler könnte den französischen Hauptstadtklub verlassen, da er unter Trainer Luis Enrique keinen unumstrittenen Stammplatz innehat.

Wie das Portal Teamtalk berichtet, beobachten die beiden deutschen Top-Klubs die sportliche Situation des Franzosen in Paris ganz genau. Obwohl der Hauptstadtklub erst im Sommer 2023 rund 45 Millionen Euro an Olympique Lyon überwies und den Angreifer mit einem langfristigen Vertrag bis 2028 ausstattete, sondiert sein Management offenbar den Markt. Ein Sommer-Wechsel wird in Beraterkreisen demnach als durchaus realistisch eingestuft, sollten die Einsatzzeiten nicht steigen.

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Ablösesumme als Hürde: BVB droht das Aus im Transferpoker

Während der deutsche Rekordmeister derartige finanzielle Kraftakte stemmen kann, dürfte sich ein Transfer für Borussia Dortmund als kaum realisierbar erweisen. Paris Saint-Germain plant grundsätzlich weiter mit seinem Offensivjuwel und würde den pfeilschnellen Stürmer nur bei einem äußerst lukrativen Angebot ziehen lassen.

Laut Transferexperte Ekrem Konur haben die Franzosen Barcola ein Preisschild von 70 bis 80 Millionen Euro umgehängt. Bei diesen Sphären müsste der BVB endgültig die Segel streichen, da eine solche Summe das Budget der Schwarz-Gelben massiv übersteigt.

FC Bayern sucht Verstärkung im Schatten namhafter Konkurrenz

Für den FC Bayern München stellt sich die Lage anders dar. Die sportliche Führung an der Säbener Straße ist intensiv auf der Suche nach einer hochkarätigen Verstärkung für die Offensive. Der dribbelstarke Flügelspieler würde das Spiel der Münchner mit seiner Dynamik bereichern und perfekt in das gesuchte Profil passen.

Die Bayern müssen sich im Kampf um den talentierten Rechtsfuß jedoch auf harte Konkurrenz einstellen. Auch die zahlungskräftige Premier League ist aufgewacht: Der FC Chelsea, Manchester City und Manchester United haben den Pariser längst auf dem Zettel. Darüber hinaus verfolgen Real Madrid, der FC Barcelona, Atlético Madrid und finanzstarke Vereine aus Saudi-Arabien die Entwicklung ganz genau. Es bahnt sich ein spannendes Wettbieten im kommenden Sommer an.

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