Borussia Dortmund führt Sancho-Poker an – Kovac in Schlüsselrolle
Borussia Dortmund plant für 2026 die ablösefreie Rückkehr von Jadon Sancho. Niko Kovac forciert den Deal persönlich.
Borussia Dortmund droht im kommenden Sommer der Abgang eines absoluten Leistungsträgers. Der 24-jährige Außenverteidiger Daniel Svensson hat sich unter BVB-Trainer Niko Kovac in den Fokus europäischer Top-Klubs gespielt. Um den umworbenen Schweden ziehen zu lassen, rufen die Dortmunder nun offenbar ein massives Preisschild auf.
Nach konstant starken Auftritten im schwarz-gelben Trikot ist die Liste der Interessenten lang. Laut aktuellen Berichten von fussballdaten.de haben gleich mehrere Schwergewichte aus der englischen Premier League den Defensivspezialisten ins Visier genommen. Neben dem FC Liverpool und dem FC Arsenal soll auch Leeds United ein Auge auf den 24-Jährigen geworfen haben. Parallel dazu signalisiert die italienische Serie A starkes Interesse: Inter Mailand, die AC Mailand sowie Atalanta Bergamo prüfen eine Verpflichtung.
Besonders brisant: Der Spieler selbst hegt den Traum von einem Wechsel auf die britische Insel. Borussia Dortmund ist sich dieser Entwicklung bewusst und zeigt sich aus Vereinskreisen heraus gesprächsbereit – allerdings nur zu eigenen Konditionen.
In einem möglichen Transfer-Poker haben die Westfalen alle Trümpfe in der Hand. Der Vertrag des pfeilschnellen Schweden läuft noch langfristig bis zum 30. Juni 2029 und enthält keine Ausstiegsklausel. Entsprechend selbstbewusst tritt der Klub in den Verhandlungen auf. Dem Vernehmen nach verlangt der Bundesligist eine Sockelablöse von 35 Millionen Euro. Durch erfolgsabhängige Boni könnte dieses Paket auf stolze 40 bis 45 Millionen Euro anwachsen.
Sollte der Deal zustande kommen, würde der BVB einen massiven Transfergewinn verbuchen. Erst im vergangenen Sommer hatten die Dortmunder nach einer erfolgreichen halbjährigen Leihe lediglich 6,5 Millionen Euro an Svenssons Ex-Klub FC Nordsjaelland überwiesen. Damit avancierte der Dauerläufer zu einem der lukrativsten Einkäufe der jüngeren Vereinsgeschichte.
Finanziell gehört der Außenverteidiger derzeit noch nicht zur Spitzenklasse im Kader. Mit einem geschätzten Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro rangiert er mannschaftsintern eher im unteren Drittel. Um die aufkochende Gerüchteküche zu beruhigen und den Spieler für einen Verbleib zu belohnen, zieht die BVB-Führungstruppe laut Bild-Informationen eine zeitnahe Anpassung des Salärs in Erwägung. Eine satte Gehaltserhöhung könnte den Lockrufen aus England vorerst den Wind aus den Segeln nehmen.
Borussia Dortmund plant für 2026 die ablösefreie Rückkehr von Jadon Sancho. Niko Kovac forciert den Deal persönlich.
Borussia Dortmund muss im Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach verletzungsbedingt auf Ramy Bensebaini verzichten.
Nach sieben Jahren beim BVB steht Julian Brandt vor einem ablösefreien Wechsel und präferiert die spanische La Liga.