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Borussia Dortmund muss im Auswärtsspiel gegen Borussia Mönchengladbach einen personellen Rückschlag hinnehmen. BVB-Trainer Niko Kovac bestätigte am Donnerstag, dass Defensivakteur Ramy Bensebaini am Sonntag (17:30 Uhr) aufgrund einer Fußverletzung ausfallen wird.

Das Aufeinandertreffen am Niederrhein hätte für Bensebaini ein besonderes Spiel werden sollen. Der Algerier absolvierte vor seinem Wechsel in den Ruhrpott 113 Pflichtspiele für die Elf vom Niederrhein. Nun verpasst er das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub. Der Ausfall wiegt für den BVB schwer, denn der 31-Jährige befand sich zuletzt in hervorragender Form. In den vergangenen fünf Ligaspielen glänzte er mit fünf Torbeteiligungen, darunter ein Treffer und ein Assist beim klaren 4:0-Erfolg gegen den SC Freiburg.

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Kovac muss die BVB-Defensive neu formieren

Neben dem formstarken Nationalspieler fehlen den Schwarzgelben weiterhin die Langzeitverletzten Niklas Süle, Emre Can und Felix Nmecha. Um dieses Personalpuzzle in der Abwehr zu lösen, könnte der Cheftrainer auf die Jugend setzen. Toptalent Luca Reggiani gilt als Option für die Defensive, und auch Samuele Inacio darf sich nach seinem überzeugenden Startelf-Debüt gegen Freiburg Hoffnungen auf einen Kaderplatz machen.

Kovac zeigte sich von seinen jungen Spielern begeistert: „Die beiden standen vor der Saison eigentlich gar nicht auf dem Plan, aber sie haben uns im Training gezeigt, dass sie sehr viel Qualität haben.“

Krankheitswelle und Vertragsfragen in Dortmund

Hinter weiteren Akteuren steht vor dem Prestigeduell noch ein Fragezeichen. Yan Couto und Jobe Bellingham mussten unter der Woche krankheitsbedingt mit dem Training aussetzen. Der Übungsleiter geht jedoch davon aus, dass es bei beiden für das Wochenende reichen könnte. Positive Signale gibt es derweil von Karim Adeyemi: Der pfeilschnelle Offensivmann hat nach seinem Ausfall wieder teilintegriert trainiert und befindet sich laut Kovac auf einem guten Weg.

Fragen zur sportlichen Zukunft des Flügelstürmers, dessen Vertrag bis 2027 läuft, wich der 54-jährige Fußballlehrer allerdings aus. Die Priorität liege darauf, dass Adeyemi zunächst wieder vollständig fit werde.

Blick auf die europäische Konkurrenz

Abseits der eigenen Personalsorgen richtete der BVB-Coach auch den Blick auf das furiose 5:4-Spektakel im Champions-League-Halbfinale zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München. Für Kovac setzen diese beiden Teams derzeit die klaren Maßstäbe im europäischen Fußball: „Wir müssen uns nichts vormachen, was das High-End-Produkt momentan ist: Das ist Bayern München, das ist PSG. Und alle anderen Klubs in Europa schauen ganz gespannt zu.“

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