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Julian Brandt wird Borussia Dortmund im kommenden Sommer nach sieben Jahren ablösefrei verlassen. Der 29-jährige Offensivspieler hat bereits eine klare Präferenz für seine sportliche Zukunft: Den deutschen Nationalspieler zieht es nach Spanien in die La Liga.

Atletico Madrid als heißer Kandidat für den Spielmacher

Ein Wechsel auf die iberische Halbinsel gilt als bevorzugte Option für den technisch versierten Mittelfeldmann. Dabei spielt offenbar auch das private Umfeld eine entscheidende Rolle, da die Freundin von Brandt in Katalonien lebt. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, muss es dabei für den Routinier nicht zwingend ein absoluter Top-Klub sein.

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Dennoch wird ein echtes Schwergewicht der spanischen Liga intensiv mit dem Spielmacher in Verbindung gebracht: Atletico Madrid. Die Rojiblancos sehen in ihm demnach den idealen Nachfolger für Antoine Griezmann. Der französische Weltmeister von 2018 steht offenbar kurz vor einem Wechsel in die nordamerikanische MLS zu Orlando City. Brandt könnte diese kreative Lücke im System der Madrilenen füllen und ablösefrei ins Wanda Metropolitano wechseln.

Internationale Konkurrenz: Der Markt für den Ex-Leverkusener ist groß

Atletico ist jedoch nicht der einzige namhafte Interessent. Das Profil eines erfahrenen Mittelfeldstrategen zum Nulltarif weckt europaweit Begehrlichkeiten. So sollen auch der FC Arsenal aus der Premier League, die AS Rom und der türkische Spitzenklub Fenerbahce die Situation genau beobachten. Finanziell äußerst lukrative Angebote aus Saudi-Arabien hat der gebürtige Bremer hingegen bereits abgelehnt – der sportliche Wettkampf auf höchstem Niveau steht für ihn weiterhin klar im Vordergrund.

Mit der beeindruckenden Erfahrung von 380 Bundesliga-Einsätzen zählt er kurz vor seinem 30. Geburtstag zu den routiniertesten Profis im deutschen Oberhaus. Eine finale Entscheidung über seinen neuen Arbeitgeber wird voraussichtlich erst nach dem Ablauf der aktuellen Spielzeit fallen. Auch wenn Spanien das erklärte Wunschziel bleibt, ist ein Verbleib in der heimischen Bundesliga rein formell noch nicht völlig ausgeschlossen. Fest steht: Brandt gehört zweifellos zu den spannendsten Personalien auf dem kommenden Transfermarkt.

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