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Borussia Dortmund hat die Qualifikation für die Champions League bereits sicher, richtet den Blick aber schon jetzt intensiv auf die kommende Spielzeit. Um den Abstand auf den dominierenden Tabellenführer Bayern München zu verringern und prominente Abgänge aufzufangen, plant der BVB im Sommer gezielte Verstärkungen für die Abwehr und das Zentrum.

Starke Defensive als Fundament für mehr Mut

Die aktuelle Saison der Schwarzgelben liest sich hervorragend. Mit 67 Punkten nach 31 Spieltagen und einem soliden Fünf-Punkte-Vorsprung auf RB Leipzig ist das Ticket für die europäische Königsklasse gebucht. Das absolute Prunkstück ist dabei die defensive Stabilität: Mit lediglich 31 Gegentoren stellt der Revierklub die beste Hintermannschaft der Bundesliga und unterbietet in dieser Statistik sogar den unangefochtenen Spitzenreiter aus München.

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Diese sattelfeste Abwehr soll auch zukünftig das Fundament des Erfolgs bilden. Dennoch strebt die sportliche Führung in der kommenden Spielzeit eine deutlich mutigere Gangart an, um auf dem Platz noch dominanter aufzutreten.

Zwei klare Baustellen: Dortmund sucht taktische Flexibilität

Um diese strategische Neuausrichtung umzusetzen, hat Neu-Sportdirektor Ole Book zwei spezifische Profile für den anstehenden Transfer-Sommer definiert. Höchste Priorität genießt die Verpflichtung eines dynamischen Verbindungsspielers für die Zentrale, der den Übergang zwischen Defensive und Offensive fließender gestalten soll.

Darüber hinaus fahnden die Westfalen nach einem flexibel einsetzbaren Außenverteidiger. Der neue Mann für die Flanken soll seine Stärken nahtlos in einer Dreier- sowie einer Viererkette ausspielen können. Mit diesem Profil möchte der BVB den Wechsel zwischen beiden defensiven Grundformationen fest in sein taktisches Repertoire aufnehmen.

Prominente Abgänge erzwingen den Kader-Umbruch

Der Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt ist zwingend, da dem Vizemeister ein deutlicher personeller Umbruch bevorsteht. Es ist bereits beschlossene Sache, dass die auslaufenden Verträge von Niklas Süle, Julian Brandt und Salih Özcan nicht verlängert werden. Da weitere Abgänge nicht ausgeschlossen sind und der Kader speziell auf den defensiven Außenbahnen ohnehin überschaubar besetzt ist, müssen im Sommer dringend neue Leistungsträger verpflichtet werden.

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