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Die Zeit von David Alaba bei Real Madrid neigt sich endgültig dem Ende zu. Übereinstimmenden Medienberichten und Transfer-Experten zufolge wird der österreichische Nationalspieler den spanischen Rekordmeister nach Auslaufen seines Vertrages im kommenden Sommer verlassen.

Manchester United und AC Mailand bringen sich in Stellung

Die Anzeichen für einen Abschied verdichten sich bereits seit gut einem halben Jahr. Laut dem italienischen Insider Fabrizio Romano sowie der spanischen Fachzeitung AS ist die Entscheidung in Madrid gefallen: Der Defensivspezialist wird kein neues Arbeitspapier erhalten. Da der Kontrakt nach der laufenden Saison endet, können interessierte Vereine den Routinier ablösefrei verpflichten.

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Erste Schwergewichte des europäischen Fußballs wittern bereits ihre Chance. Wie der Sender ESPN berichtet, streckt Manchester United die Fühler nach dem Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft aus. Der englische Top-Klub beobachte die sportliche Situation des 33-Jährigen intensiv. Gleichzeitig meldet das italienische Portal CSI Lecco ein konkretes Interesse der AC Mailand. Die Rossoneri sehen in dem erfahrenen Abwehrmann offenbar eine ideale Verstärkung für die kommende Spielzeit.

Verletzungspech überschattet Erfolgsära bei den Königlichen

Für den Wiener geht damit ein von Titeln und Rückschlägen geprägtes Kapitel zu Ende. Vor knapp fünf Jahren wechselte er ablösefrei vom FC Bayern München nach Spanien, nachdem eine Vertragsverlängerung an der Säbener Straße gescheitert war. Sportlich feierte der Linksfuß auf der iberischen Halbinsel große Erfolge: Jeweils zweimal gewann er die spanische Meisterschaft und die Champions League – die begehrte Königsklasse hatte er zuvor bereits zweimal mit den Münchnern geholt.

Trotz der eindrucksvollen Titelsammlung verlief die Zeit im weißen Trikot persönlich nicht immer nach Plan. Schwere Verletzungen warfen den Abwehrchef immer wieder aus der Bahn. In knapp fünf Jahren kam der einstige Münchener Publikumsliebling wettbewerbsübergreifend auf lediglich 129 Pflichtspiele für die Spanier. Nach der Weltmeisterschaft wagt der Routinier nun offenbar noch einmal einen Neustart.

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