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Erschütternde Nachrichten aus Dänemark: Der 19-jährige Mittelfeldspieler Alamara Djabi vom FC Midtjylland ist am vergangenen Wochenende in der Stadt Herning Opfer einer brutalen Messerattacke geworden. Nach zwei überstandenen Notoperationen und einem künstlichen Koma gibt es nun glücklicherweise erste Anzeichen der Besserung. Der junge Profi ist aus dem Koma erwacht und befindet sich in einem stabilen Zustand.

Lebensgefahr gebannt: Zwei Operationen retten Djabi

Das unfassbare Verbrechen versetzte den gesamten Verein in einen Schockzustand. Das Nachwuchstalent aus Guinea-Bissau erlitt bei der Attacke derart schwere Verletzungen, dass zeitweise akute Lebensgefahr bestand. Die Ärzte mussten den zentralen Mittelfeldspieler zweimal operieren, um sein Leben zu retten. Wie der dänische Erstligist nun erleichtert mitteilte, hat der junge Kicker das Schlimmste vorerst überstanden. Er ist wieder bei Bewusstsein und auf dem Weg der Besserung, wenngleich ein langer Heilungsprozess bevorstehen dürfte.

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Verein kooperiert eng mit den Behörden

Der FC Midtjylland reagierte umgehend auf den dramatischen Vorfall und sicherte dem Spieler sowie seinen Angehörigen die volle Unterstützung zu. Auf der offiziellen Vereinswebsite erklärte der Klub, in engem Dialog mit den örtlichen Behörden zu stehen. Zu den genauen Hintergründen der Tat schweigen die Verantwortlichen aktuell ganz bewusst. Aus Respekt vor den laufenden Ermittlungen der Polizei, die derzeit Zeugen befragt und Spuren auswertet, wolle man sich nicht weiter zu den Details äußern.

Hoffnungsvolles Talent auf dem Sprung zu den Profis

Alamara Djabi gilt als großer Hoffnungsträger des aktuellen Tabellenzweiten der dänischen Superliga. Der Rechtsfuß wechselte im Jahr 2023 nach Dänemark und sammelte zwischenzeitlich im Rahmen einer Leihe beim portugiesischen Drittligisten CD Mafra wertvolle Spielpraxis. Dass die Dänen große Stücke auf den 19-Jährigen halten, beweist sein langfristiger Vertrag, der bis zum Sommer 2029 datiert ist. In der jüngeren Vergangenheit schnupperte das Talent bereits Profiluft: Er kam jeweils einmal im nationalen Pokalwettbewerb sowie in der Qualifikation zur UEFA Europa League für die erste Mannschaft zum Einsatz. Nun hoffen Fans und Mitspieler in erster Linie auf eine vollständige und baldige Genesung abseits des Fußballplatzes.

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