12

Der türkische Spitzenklub Galatasaray Istanbul hat Kontakt zum Lager von Julian Brandt aufgenommen. Ein Wechsel an den Bosporus scheint im Sommer jedoch unwahrscheinlich, da der Offensivakteur von Borussia Dortmund seine sportliche Zukunft in einer anderen europäischen Top-Liga sieht.

Lockruf aus der Süper Lig

Für Galatasaray Istanbul wäre es ein echter Transfercoup. Der türkische Rekordmeister sucht nach Verstärkungen für die kommende Spielzeit und hat dabei den 30-jährigen deutschen Nationalspieler ins Visier genommen. Da Brandts Vertrag im Sommer ausläuft, wäre ein Wechsel nach jetzigem Stand ablösefrei möglich – ein Umstand, der ihn für zahlreiche internationale Klubs äußerst attraktiv macht. Gerüchten zufolge plant man in Istanbul ein größeres Projekt: Die Verantwortlichen spekulieren offenbar auf eine Vereins-Wiedervereinigung mit Leroy Sané, mit dem der Ex-Leverkusener in der Vergangenheit bereits 25-mal für deutsche Auswahlmannschaften gemeinsam auf dem Platz stand.

Passend zum Thema

La Liga statt Türkei: Brandt zieht es in den Süden

Trotz des lukrativen Interesses aus der Türkei dämpft der Spieler selbst offenbar die Hoffnungen der Gala-Fans. Nach übereinstimmenden Berichten präferiert der Routinier einen ablösefreien Wechsel nach Spanien. Die Primera División gilt für den technisch versierten Mittelfeldspieler als ideales Pflaster, um seine Karriere auf höchstem Niveau fortzusetzen.

Ein Transfer in die türkische Süper Lig wird in Branchenkreisen oft als sportlicher Rückschritt betrachtet, da die Liga im Vergleich zu den europäischen Top-5-Ligen schwächer einzustufen ist. Auch wenn finanzielle Aspekte wie hohe Handgelder und Gehälter am Bosporus traditionell verlockend sind, scheint der Schwarz-Gelbe den sportlichen Reiz der spanischen Liga vorzuziehen. Welche spanischen Vereine konkretes Interesse an einer Verpflichtung zeigen, bleibt vorerst offen. Die kommenden Wochen dürften im Poker um den begehrten Spielmacher jedoch heiß werden.

Verwandte Beiträge