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Trotz anhaltender Spekulationen um einen Wechsel zum FC Barcelona hat sich Lautaro Martínez unmissverständlich zu Inter Mailand bekannt. Der 28-jährige Angreifer erteilte potenziellen Interessenten eine klare Absage und kann sich sogar ein Karriereende beim amtierenden italienischen Doublesieger vorstellen.

Klare Ansage an den FC Barcelona

Die Katalanen befinden sich auf der Suche nach einem langfristigen Nachfolger für den mittlerweile 37-jährigen Robert Lewandowski. Dabei fiel der Blick der Verantwortlichen in fast jeder Transferperiode auf den Kapitän der Mailänder. Doch der argentinische Weltmeister von 2022 hat offensichtlich andere Pläne. In einem Interview mit der Gazzetta dello Sport betonte der Torjäger seine tiefe Verbundenheit zu den Italienern. Zwar wisse man im Fußball nie, was passiere, aber er wolle definitiv bleiben, sofern der Verein ihn nicht wegschicke. Sein noch bis 2029 laufender Vertrag unterstreicht diese Loyalität eindrucksvoll.

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Aufstieg zur Legende in der Lombardei

Seit seinem Wechsel vom Racing Club im Jahr 2018 ist Inter die erste und einzige europäische Station des Südamerikaners geblieben. In dieser Zeit hat sich der pfeilschnelle Stürmer nicht nur zu einer festen Größe in der argentinischen Nationalmannschaft entwickelt, sondern auch in die Geschichtsbücher der Nerazzurri eingetragen. Mit beeindruckenden 175 Toren und 56 Vorlagen in 375 Pflichtspielen steht er bereits auf dem Treppchen der ewigen Rekordtorschützen des Traditionsvereins. Gekrönt wurde diese Ära bislang mit jeweils drei Meisterschaften, Pokalsiegen und Erfolgen in der Supercoppa.

Turbulente Zeiten und frischer Wind unter Chivu

Dabei war die jüngere Vergangenheit in Mailand durchaus stürmisch. Nach der bitteren 0:5-Klatsche gegen Paris Saint-Germain im Champions-League-Finale 2025 und dem anschließenden Abgang von Erfolgstrainer Simone Inzaghi nach Saudi-Arabien drohte die Mannschaft auseinanderzubrechen. Auch um Mittelfeldstratege Hakan Çalhanoğlu rankten sich Wechselgerüchte. In dieser Phase ging der Kapitän voran und forderte öffentlich volles Engagement von seinen Mitspielern, da er weiterhin um die großen Titel kämpfen wolle.

Die Wende brachte schließlich Cristian Chivu. Der neue Trainer übernahm das Ruder und sorgte sofort für frischen Wind in der Kabine. Obwohl es international mit dem überraschenden Aus gegen den FK Bodø/Glimt einen herben Rückschlag gab, führte der Rumäne das Team national zum Double. Mit aktuell 17 Saisontoren beweist der 28-jährige Ausnahmestürmer einmal mehr, dass er das unangefochtene Herzstück der Mailänder Offensive ist.

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