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Marc-André ter Stegen kehrt nach einer von Verletzungen geprägten Leihe zum FC Girona zeitnah zum FC Barcelona zurück und stellt den spanischen Spitzenklub vor ein massives Problem. Der deutsche Nationaltorhüter besitzt bei den Katalanen noch einen hoch dotierten Vertrag bis 2028, hat seinen Stammplatz jedoch endgültig verloren. Seine Rückkehr blockiert nun wichtige finanzielle Mittel für den anstehenden Transfersommer.

Tragischer Absturz nach starker Kapitäns-Saison

Die jüngste Entwicklung des Ex-Gladbachers gleicht einem sportlichen Drama. Bis zum Ende der Spielzeit 2023/24 war der Routinier im Tor der Katalanen nicht nur absolut gesetzt, sondern führte die Mannschaft sogar als Kapitän auf den Rasen. Doch dann folgte ein brutaler sportlicher Knick. Zunächst warfen hartnäckige Verletzungen den Schlussmann zurück, woraufhin ihm die Vereinsführung für den Sommer 2025 unmissverständlich eine neue Nummer eins vor die Nase setzte. Um seine Chancen auf eine WM-Teilnahme zu wahren, flüchtete er per Leihe zum FC Girona. Doch auch dieser Traum platzte, da sein Körper weitere Einsätze verhinderte.

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Hansi Flick setzt auf Joan Garcia

Obwohl der langjährige Stammkeeper in Barcelona weiterhin ein hohes Ansehen genießt, sind die sportlichen Weichen längst gestellt. Cheftrainer Hansi Flick und die Vereinsführung ließen intern keine Zweifel daran aufkommen, dass die Zukunft dem 25-jährigen Joan Garcia gehört. Dem Routinier wurde diese Entscheidung nach der Verpflichtung des jungen Spaniers offen und ehrlich kommuniziert. Sein Wort hat in der Kabine zwar weiterhin Gewicht, und auch der Trainerstab schätzt seinen sportlichen Wert im fitten Zustand, doch der Platz zwischen den Pfosten ist vergeben.

Gehaltsfalle blockiert den Transfersommer

Das eigentliche Problem für den finanziell angeschlagenen FC Barcelona liegt jedoch in der Vertragsstruktur. Der deutsche Keeper gehört zu den absoluten Topverdienern des Vereins und steht noch bis Ende Juni 2028 unter Vertrag. Da er offensichtlich nicht plant, den Verein vorzeitig zu verlassen, bindet er ein enormes Gehaltsvolumen. Diese Millionen fehlen den Katalanen nun dringend, um auf dem kommenden Transfermarkt neue Stars zu verpflichten.

Für den degradierten Torwart gibt es zudem wenig Anreize für einen schnellen Wechsel. Ein anderer Klub, der ihm im aktuellen Zustand ein ähnliches Gehalt wie Barcelona zahlen würde, ist auf dem internationalen Markt schlichtweg nicht in Sicht. Die Situation entwickelt sich somit zu einer Zerreißprobe für die Kaderplaner des FC Barcelona.

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