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Der langjährige Bundesliga-Routinier Kevin Vogt beendet im kommenden Sommer seine aktive Laufbahn als Fußballprofi. Wie der Zweitligist VfL Bochum mitteilte, wird der eigentlich bis 2027 datierte Vertrag des 34-jährigen Abwehrspielers nach der laufenden Saison aus gesundheitlichen und verletzungsbedingten Gründen vorzeitig aufgelöst.

Emotionaler Abschied an alter Wirkungsstätte

Für den Defensivspezialisten schließt sich beim VfL Bochum ein besonderer Kreis. Bereits in der Jugend schnürte er von 2004 bis 2012 seine Schuhe für den Revierklub und feierte 2008 sein Debüt im deutschen Fußball-Oberhaus. Nach seiner Rückkehr im vergangenen Sommer reichte es in der aktuellen Spielzeit verletzungsbedingt jedoch nur noch für drei Einsätze.

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Der Körper machte auf Dauer nicht mehr mit. Dennoch zeigte sich der Routinier dankbar für seinen letzten Karriereschritt: Das Fußballspielen sei seit jeher sein Leben gewesen, gestand ein sichtlich berührter Vogt. Bochum bleibe für ihn immer ein herausragender Ort – die Station, an der er aufwuchs, Profi wurde und an die er zum Ende seiner Laufbahn noch einmal nach Hause kommen durfte.

Über 300 Einsätze in der Bundesliga

Mit dem vorzeitigen Karriereende verliert der deutsche Profifußball einen äußerst erfahrenen Akteur. Mehr als 300 Mal stand der Innenverteidiger in der höchsten deutschen Spielklasse auf dem Rasen. Die mit Abstand meiste Zeit verbrachte der Abwehr-Routinier dabei bei der TSG 1899 Hoffenheim, für die er zwischen 2016 und 2024 die Knochen hinhielt und sich als klare Führungsfigur etablierte.

Seine fußballerische Vita liest sich wie eine kleine Rundreise durch die Republik: Neben einer halbjährigen Leihe zu Werder Bremen streifte sich der zweikampfstarke Spieler auch die Trikots des FC Augsburg, des 1. FC Köln und des 1. FC Union Berlin über. Nun zwingt die eigene Gesundheit den verdienten Profi dazu, die Fußballschuhe im Sommer endgültig an den Nagel zu hängen.

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