VfB Stuttgart empfängt Bayer Leverkusen zum Champions-League-Endspiel
Der vorletzte Bundesliga-Spieltag bietet Hochspannung: Stuttgart, Leverkusen und Hoffenheim kämpfen um die Königsklasse.
Der VfB Stuttgart trifft an diesem Samstag vor heimischem Publikum auf Bayer Leverkusen. In diesem richtungsweisenden Bundesliga-Duell geht es für beide Vereine nicht nur um das Ticket für die Champions League, sondern auch um garantierte Einnahmen in Höhe von über 20 Millionen Euro.
Die Ausgangslage vor dem Saisonendspurt könnte kaum brisanter sein. Aktuell liegen Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und die TSG 1899 Hoffenheim mit jeweils 58 Punkten in der Tabelle exakt gleichauf. Lediglich die Tordifferenz trennt die Werkself (+23) von den Schwaben (+20) und den Kraichgauern (+16). Da es trotz der jüngsten Europapokal-Erfolge deutscher Teams kein fünftes Ticket über die Ligaplatzierung geben wird, zählt in diesem direkten Aufeinandertreffen eigentlich nur ein Sieg. Sollten sich Stuttgart und Leverkusen mit einem Unentschieden trennen, könnte Hoffenheim der große Profiteur sein. Die TSG hat mit Werder Bremen und dem Hamburger SV ein vermeintlich leichteres Restprogramm vor der Brust.
Die enorme Bedeutung der Partie ist allen Beteiligten bewusst. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß verlangt von seiner Mannschaft absolute Hingabe und betonte, dass jeder im Stadion wisse, worum es gehe. Es werde entscheidend sein, möglicherweise auch über Limits hinauszugehen, die man sich bisher gesteckt habe, um das Maximum aus der Elf herauszukitzeln.
Auf der Gegenseite geht Kasper Hjulmand mit breiter Brust in die Begegnung. Nach dem eindrucksvollen 4:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten RB Leipzig hat die Leverkusener Mannschaft reichlich Selbstvertrauen getankt. Der Däne, dem zuletzt noch ansatzweise fehlendes Feuer in seiner Truppe vorgeworfen wurde, zeigte sich voller Vorfreude und versprach einen richtigen Push für das anstehende Finale um die lukrativen Plätze.
Ein Sieg am Samstag entscheidet über weitaus mehr als nur sportliches Prestige. Die Königsklasse bietet finanzielle Möglichkeiten, die den wirtschaftlichen Spielraum eines Vereins drastisch verändern. Allein das Startgeld in der Champions League beträgt stattliche 18,6 Millionen Euro und ist damit mehr als viermal so hoch wie die Europa-League-Prämie, die bei 4,3 Millionen Euro liegt. Auch die Erfolgsprämien unterscheiden sich massiv: Ein Sieg auf der größten europäischen Vereinsbühne bringt 2,1 Millionen Euro ein, während in der Europa League lediglich 450.000 Euro ausgeschüttet werden.
Das Erreichen des Achtelfinals würde zusätzliche elf Millionen Euro in die Kassen spülen, verglichen mit 1,75 Millionen Euro in der Europa League. VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle betonte unlängst den ohnehin noch vorhandenen Umsatz-Rückstand auf Top-Clubs. Für den schwäbischen DFB-Pokalfinalisten wäre die Qualifikation zwar die Krönung einer sehr starken Saison, doch ein Verpassen würde angesichts der aktuellen Tabellensituation im Umfeld unweigerlich als Enttäuschung gewertet werden.
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