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Startrainer José Mourinho hat den aufkochenden Spekulationen über ein mögliches Trainer-Comeback bei Real Madrid eine deutliche Absage erteilt. Der 63-jährige Portugiese dementierte jeglichen Kontakt zur Vereinsführung der Spanier und verwies stattdessen auf seinen bestehenden Vertrag bei Benfica Lissabon.

Keine Gespräche mit den Madrilenen

In den vergangenen Tagen nahmen die Gerüchte um eine spektakuläre Rückkehr an die Concha Espina rasant an Fahrt auf. Ein Bericht des Portals The Athletic hatte den Exzentriker als internen Wunschkandidaten von Real-Präsident Florentino Pérez ins Spiel gebracht, um eine mögliche Nachfolge von Álvaro Arbeloa anzutreten. Diesen Berichten trat der Trainer nun entschieden entgegen.

Gegenüber Reportern stellte der Portugiese unmissverständlich klar, dass ein Engagement in Spanien aktuell kein Thema sei. Niemand von Real Madrid habe mit ihm gesprochen, garantierte der Trainer. Durch seine langjährige Erfahrung im professionellen Fußball sei er an derartige Spekulationen gewöhnt, betonte aber nachdrücklich, dass an den Meldungen aus Madrid nichts dran sei.

Ausstiegsklausel bindet Mourinho an Lissabon

Seinen Fokus richtet der Erfolgscoach stattdessen vollumfänglich auf seine aktuelle Aufgabe in der heimischen Liga. Mourinho besitzt bei Benfica Lissabon noch ein gültiges Arbeitspapier für ein weiteres Jahr. Bei dem Verein, bei dem seine steile Karriere auf allerhöchstem Niveau vor 26 Jahren ihren Anfang nahm, fühlt er sich weiterhin gebunden.

Ein vorzeitiger Abschied aus der portugiesischen Hauptstadt wäre für interessierte Klubs ohnehin mit großen finanziellen Hürden verbunden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel in Millionenhöhe verankert, die eine schnelle Trennung kompliziert machen würde.

Erfolgreiche Historie bei den Königlichen

Ein erneutes Engagement bei den Königlichen hätte für ein enormes mediales Echo gesorgt. Bereits zwischen 2010 und 2013 prägte Mourinho als Cheftrainer das Gesicht des spanischen Hauptstadtklubs maßgeblich. In dieser intensiven Ära stand er in 178 Pflichtspielen an der Seitenlinie und führte das Starensemble unter anderem zum Gewinn der spanischen Meisterschaft sowie zum Pokalsieg.

Für die nähere Zukunft sind diese Zeiten jedoch Geschichte. Der Trainer bleibt in Lissabon und die Gerüchte um eine Rückkehr nach Madrid sind vorerst endgültig vom Tisch.

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