5

Trotz einer überragenden Ausbeute von 41 Toren in 41 Spielen schließt Real Madrid einen vorzeitigen Abgang von Kylian Mbappé nicht mehr aus. Anhaltende Unruhen abseits des Platzes und ein fehlender Rückhalt der Fans rufen nun finanzstarke Interessenten wie Manchester City auf den Plan.

Nebengeräusche überschatten die Torquote

Rein sportlich gibt es an der Leistung des 27-Jährigen wenig auszusetzen. Auch in seiner zweiten Saison im Trikot der Königlichen liefert der pfeilschnelle Angreifer beeindruckende Zahlen ab und lässt keine Zweifel an seinem Können aufkommen. Dennoch berichtet das spanische Portal fichajes.net, dass die Zeit des Superstars in der spanischen Hauptstadt bald abgelaufen sein könnte. Obwohl die Chefetage der Madrilenen weiterhin daran glaubt, dass der Stürmer das Potenzial hat, eine ganze Ära zu prägen, wachsen intern die Zweifel.

Passend zum Thema

Der Grund dafür liegt vor allem abseits des Rasens. Immer wieder eröffnen sich rund um den französischen Weltmeister Nebenkriegsschauplätze, die Unruhe in den Verein bringen. Hinzu kommt, dass der Angreifer bei den historisch anspruchsvollen Anhängern im Estadio Santiago Bernabéu keinen ungeteilten Rückhalt genießt. Eine vorzeitige Trennung ist in den Vereinsgremien daher längst kein Tabuthema mehr.

Manchester City und Arsenal in Lauerstellung

Sollte sich die Tür für einen Wechsel auch nur einen Spaltbreit öffnen, stehen die potenziellen Abnehmer in der Premier League bereits Schlange. Allen voran Manchester City beobachtet die Situation in Madrid ganz genau. Die Cityzens gehören zu den wenigen Vereinen weltweit, die das finanzielle Volumen stemmen könnten, um den Ausnahmestürmer aus seinem noch bis Ende Juni 2029 datierten Vertrag herauszukaufen.

Doch nicht nur der englische Topklub rechnet sich Chancen aus. Auch der FC Arsenal wurde zuletzt prominent ins Spiel gebracht. Der ehemalige französische Nationalspieler Emmanuel Petit äußerte sich im London Evening Standard zur aktuellen Lage seines Landsmannes und brachte eine psychologische Komponente ein. Dem 1998er-Weltmeister zufolge sei der einzige Grund für einen Verbleib in Spanien die Angst davor, dass ein Abschied ohne großen Titelgewinn als persönliches Scheitern gewertet werden könnte.

Von einem konkreten Vollzug ist man derzeit noch weit entfernt, zumal der Ex-Pariser im Klub weiterhin einflussreiche Fürsprecher besitzt. Dennoch brodelt die Gerüchteküche, und ein künftiger Mega-Transfer auf die Insel scheint realistischer denn je.

Verwandte Beiträge