13

Real Madrid droht eine Saison ohne Titel. Vor dem entscheidenden Clásico gegen den FC Barcelona richten die Verantwortlichen den Blick bereits auf die kommende Spielzeit. Ganz oben auf der Wunschliste für die linke Defensivseite: Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt.

Sollten die Königlichen am Sonntag gegen den ewigen Rivalen aus Katalonien verlieren, rückt die letzte Chance auf Silberware in weite Ferne. Selbst bei einem Erfolg bleibt das Team auf Ausrutscher der Konkurrenz angewiesen. Aus diesem Grund arbeiten die Kaderplaner in der spanischen Hauptstadt intensiv an Lösungen für den bevorstehenden Sommer. Im Fokus steht dabei primär der linke Defensiv-Flügel, für den laut dem spanischen Portal fichajes.net drei konkrete Kandidaten ausgemacht wurden.

Passend zum Thema

Nathaniel Brown als finanzielle Bestlösung

Als absoluter Wunschkandidat der Madrilenen kristallisiert sich Nathaniel Brown heraus. Der 22-jährige deutsche Nationalspieler passt mit seiner offensiven Interpretation der Außenverteidiger-Rolle perfekt in das System des spanischen Rekordmeisters. In der laufenden Saison stand der Linksfuß in 40 Pflichtspielen für die Hessen auf dem Rasen, erzielte dabei vier Treffer und bereitete sechs weitere Tore vor.

Ein Transfer-Schnäppchen wäre der Eintracht-Shootingstar allerdings nicht. Brown besitzt in der Bankenmetropole ein gültiges Arbeitspapier bis Ende Juni 2030. Die Frankfurter Verantwortlichen sind zudem bekannt dafür, ihre Leistungsträger nur bei äußerst lukrativen Angeboten ziehen zu lassen. Im Raum steht eine kolportierte Ablösesumme von rund 50 Millionen Euro, was ihn im Vergleich zu anderen Optionen dennoch zur finanziell attraktivsten Lösung für die Spanier macht.

Premier-League-Duo als teure Alternativen

Neben dem Frankfurter haben die Real-Scouts auch zwei Defensivakteure des FC Arsenal im Visier. Riccardo Calafiori gilt als defensiv stabilere Variante, da der italienische Nationalspieler auch in der Innenverteidigung agieren kann. Für den 23-Jährigen, der bei den Londonern vor allem in Top-Spielen nicht immer gesetzt ist, werden etwa 60 Millionen Euro aufgerufen.

Die vermeintliche Königslösung kommt ebenfalls aus Nordlondon: Myles Lewis-Skelly. Das 19-jährige Top-Talent spielte sich zuletzt beim Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid stark in den Vordergrund. Das große Hindernis bei dieser Personalie ist jedoch das Preisschild. Arsenal fordert für sein Juwel angeblich stolze 100 Millionen Euro. Eine Summe, die Real Madrid abschrecken dürfte, da der junge Engländer seine Konstanz auf höchstem Niveau erst noch über eine komplette Spielzeit hinweg beweisen muss.

Verwandte Beiträge