10

Die Trainersuche bei Real Madrid steht unmittelbar vor dem Abschluss. Der spanische Spitzenklub hat sich mit José Mourinho auf ein Trainer-Comeback verständigt. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, existiert bereits eine mündliche Einigung zwischen den Königlichen und dem 63-Jährigen. Der Star-Coach soll in der spanischen Hauptstadt einen Zweijahresvertrag unterschreiben und die Nachfolge des glücklosen Álvaro Arbeloa antreten.

Ablöse für Benfica Lissabon wird fällig

Aktuell müssen lediglich noch die notwendigen Dokumente unterzeichnet werden, um den Deal formell abzuschließen. Der Portugiese wird voraussichtlich am kommenden Wochenende nach dem letzten Ligaspiel der Madrilenen gegen Athletic Bilbao nach Madrid reisen. Da der Übungsleiter noch bis 2027 beim portugiesischen Spitzenklub SL Benfica unter Vertrag steht, wird Präsident Florentino Pérez eine Ablösesumme nach Lissabon überweisen müssen, um den Wechsel endgültig zu vollziehen.

Passend zum Thema

Erfolgreiche Vergangenheit im Estadio Santiago Bernabéu

Für den erfahrenen Taktiker ist es die zweite Amtszeit beim spanischen Rekordmeister. Bereits zwischen 2010 und 2013 stand er in Madrid an der Seitenlinie und feierte mit dem Team die spanische Meisterschaft, den Pokalsieg sowie den Gewinn des spanischen Supercups. Florentino Pérez machte aus seiner großen Wertschätzung für den Rückkehrer zuletzt keinen Hehl. Im spanischen TV-Format El Chiringuito betonte der 79-jährige Klubboss ausdrücklich, wie sehr der Trainer während seiner ersten Amtszeit die Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaft gesteigert habe.

Personelle Konsequenzen nach einer turbulenten Saison

Die Rückholaktion ist die direkte sportliche Antwort auf eine äußerst unruhige und voraussichtlich titellose Spielzeit in LaLiga. Der aktuelle Cheftrainer Álvaro Arbeloa, der erst Mitte Januar für Xabi Alonso übernommen hatte, muss seinen Platz nach nur wenigen Monaten wieder räumen. Zuletzt war das Klima innerhalb der Mannschaft massiv gestört: Ein offener Konflikt zwischen Federico Valverde und Aurélien Tchouaméni sowie öffentliche Trainer-Kritik von Superstar Kylian Mbappé offenbarten tiefe Risse im Teamgefüge. Der erfahrene Portugiese soll nun mit seiner natürlichen Autorität die Wogen glätten und das Starensemble zur kommenden Saison wieder auf Titelkurs bringen.

Verwandte Beiträge