Arda Güler soll Türkei im Playoff-Finale gegen Kosovo zur WM führen
Real-Star Arda Güler soll die Türkei im alles entscheidenden Playoff-Finale im Kosovo zur ersten WM seit 2002 führen.
Die türkische Nationalmannschaft hat das Playoff-Finale zur Weltmeisterschaft 2026 gegen den Kosovo mit 1:0 gewonnen. Im Fadil-Vokrri-Stadion von Pristina sorgte Kerem Aktürkoglu am Dienstagabend für die späte Entscheidung und sicherte seinem Land damit die erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren. Für die Gastgeber platzte hingegen der Traum von der erstmaligen Qualifikation für eine globale Endrunde.
Das Team von Nationaltrainer Vincenzo Montella übernahm von Beginn an die Kontrolle auf dem Platz. Angeführt vom ballsicheren Spielmacher Arda Güler drängten die Gäste auf die frühe Führung. Bereits in der zehnten Minute erarbeitete sich Kenan Yildiz eine aussichtsreiche Doppelchance, wurde jedoch im Strafraum im letzten Moment geblockt. Die von Franco Foda betreute kosovarische Auswahl hielt vor hoch emotionaler heimischer Kulisse mit enormer Leidenschaft dagegen und lauerte auf Konter.
Mitte der ersten Halbzeit meldeten sich die Hausherren dann eindrucksvoll in der Offensive an. Fisnik Asllani prüfte den türkischen Schlussmann Ugurcan Cakir zunächst mit einem gefährlichen Querpass. Kurz darauf fasste sich der Angreifer aus 22 Metern ein Herz. Seine fulminante Direktabnahme lenkte Cakir mit einer herausragenden Parade gerade noch an die Querlatte und verhinderte so den Rückstand.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv, zwingende Torchancen ließen jedoch zunächst auf sich warten. In der 53. Minute brach schließlich der Bann: Nach einer schnellen Kombination leitete Yildiz den Ball gedankenschnell an den rechten Pfosten weiter. Kerem Aktürkoglu reagierte am schnellsten und beförderte das Spielgerät mit der Stollenspitze über die Linie. Die kurze Zitterpartie wegen einer möglichen Abseitsstellung war schnell beendet, da der Kosovare Lumbardh Dellova die Linie aufgehoben hatte.
In der Schlussphase warfen die Gastgeber alles nach vorne, um das Ausscheiden abzuwenden. Die Partie wurde wilder, die Zweikämpfe verbissener. Die türkische Defensive wankte, fiel aber nicht. Zwar verpasste Yildiz bei einem schnellen Gegenstoß gegen Keeper Aro Muric die vorzeitige Entscheidung, doch auch auf der Gegenseite fehlte das nötige Abschlussglück. Ein satter Distanzschuss von Florent Muslija strich in der 81. Minute nur haarscharf am Pfosten vorbei, und auch Asllani fand kurz vor Schluss erneut in Cakir seinen Meister. Nach sechs Minuten Nachspielzeit stand fest: Die Türkei reist zur Endrunde in die USA, nach Kanada und Mexiko, wo in Gruppe D die USA, Paraguay und Australien warten.
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