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Der FC Bayern München macht im Werben um Anthony Gordon ernst. Sportvorstand Max Eberl hat das konkrete Interesse an dem englischen Nationalspieler von Newcastle United offiziell bestätigt. Ein Sommer-Transfer nimmt offenbar feste Formen an, während die Engländer bereits einen potenziellen Nachfolger im Blick haben.

Eberl bestätigt Fokus auf den Newcastle-Star

Die Gerüchteküche brodelt schon länger, nun gibt es Gewissheit aus höchster Ebene. Max Eberl machte aus den Münchner Absichten keinen Hehl und bestätigte, dass der pfeilschnelle Offensivmann an der Säbener Straße ein heißes Thema ist. „Wir sind uns einig, dass wir einen Offensivspieler machen, wenn er zu finanzieren ist“, erklärte der Sportvorstand am Rande einer Medienveranstaltung. Jüngste Spekulationen, wonach sich der deutsche Rekordmeister und der Spieler bereits über einen Wechsel im Sommer einig seien, kommentierte Eberl optimistisch: „Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen.“

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Newcastle United bereitet sich auf Abgang vor

Dass der Deal immer realistischer wird, zeigt auch die Reaktion seines aktuellen Arbeitgebers. Newcastle United sondiert bereits intensiv den Markt, um die drohende Lücke im Angriff zu schließen. Dabei ist der Premier-League-Klub offenbar in der französischen Ligue 1 fündig geworden. Matias Fernandez-Pardo vom OSC Lille gilt als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge. Der 21-jährige Belgier besitzt in Frankreich zwar noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2029, jedoch soll sein Klub einem Verkauf in Richtung Insel nicht abgeneigt sein. Dieser Umstand dürfte die Verhandlungsposition der Münchner im Poker um Gordon deutlich stärken.

Kein radikaler Umbruch beim Rekordmeister

Trotz der prominenten Personalie plant der FC Bayern keinen kompletten Neuanstrich des Kaders. Eberl betonte, dass die Mannschaft in weiten Teilen bereits gut aufgestellt sei und wichtige Vertragsverlängerungen den Grundstein für die kommende Spielzeit legen. „Wir werden wieder Schritte machen und den Kader umbauen, ohne radikal zu sein“, stellte er klar. Lediglich auf ein bis zwei Positionen sehe man noch Handlungsbedarf – und ganz oben auf dieser exklusiven Liste steht offensichtlich der Name Anthony Gordon.

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