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Nach einem emotionalen 3:2-Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt haben Julian Brandt und Niklas Süle ihr letztes Spiel vor heimischer Kulisse für Borussia Dortmund absolviert. Während der 30-jährige Innenverteidiger Süle seine aktive Profikarriere beendet, schaut Offensivakteur Brandt voller Ambitionen in die sportliche Zukunft.

Julian Brandt peilt neues sportliches Kapitel an

Der kreative Spielmacher, der seit 2019 die Fäden im Mittelfeld der Schwarz-Gelben zog, hält sich bezüglich seines neuen Arbeitgebers noch bedeckt. Er betonte jedoch nach seinem letzten Auftritt im Dortmunder Stadion, dass es noch nichts zu verraten gebe, er aber riesige Vorfreude verspüre. Seine Priorität liegt nach eigenen Angaben klar auf dem sportlichen Genuss und dem Spaß am Spiel.

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Mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro gehört der Ex-Leverkusener zweifellos zu den prominentesten Akteuren, die nun auf dem Transfermarkt verfügbar sind. BVB-Trainer Niko Kovac deutete bereits an, eine Vorahnung zu haben. Da es laut dem 54-jährigen Übungsleiter in Deutschland nicht mehr viele Top-Adressen für ein Kaliber wie Brandt gebe, rückt unweigerlich auch ein möglicher Wechsel ins Ausland in den Fokus.

Niklas Süle zieht Schlussstrich unter Profikarriere

Völlig andere Pläne schmiedet hingegen Niklas Süle. Der wuchtige Abwehrspieler kam in der Schlussphase der Partie gegen die Hessen zu einem letzten Kurzeinsatz und wird nach dem anstehenden Auswärtsspiel bei Werder Bremen seine Fußballschuhe endgültig an den Nagel hängen. Coach Kovac scherzte bereits über die Zukunft des Routiniers, der fortan vermehrt auf dem Golfplatz stehen oder die Welt bereisen könnte.

Süle selbst zeigte sich nach turbulenten Tagen reflektiert und dankbar. Er betonte, dass seine Entscheidung zum Rücktritt maßgeblich von seiner Familie und seinen Kindern geprägt sei. Zudem bedankte er sich für den positiven Zuspruch der Fans, nachdem er in der Vergangenheit teils mit einem schwierigen öffentlichen Ruf zu kämpfen hatte.

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