FC Bayern verliert Raphaël Guerreiro: Muskelfaserriss vor PSG-Duell
Der FC Bayern München muss vorerst auf Raphaël Guerreiro verzichten. Der Defensivmann verpasst das Halbfinale gegen PSG.
Die Frauen von Eintracht Frankfurt haben im Kampf um die europäische Königsklasse ein massives Ausrufezeichen gesetzt. Am Sonntag besiegten die Hessinnen im heimischen Stadion den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg völlig verdient mit 3:1 (2:0) und machten damit einen gewaltigen Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation.
Der Druck vor der Partie war spürbar, doch die Mannschaft von Cheftrainer Niko Arnautis hielt diesem nicht nur stand, sondern überzeugte auf ganzer Linie. Von der ersten Minute an zeigten sich die Frankfurterinnen wacher, schneller und bissiger als die Gäste aus Niedersachsen. Nachdem in der Anfangsphase noch einige vielversprechende Chancen ungenutzt blieben, belohnte Nationalspielerin Nicole Anyomi den couragierten Auftritt: In der 27. Minute schob die Angreiferin den Ball aus rund acht Metern souverän zur verdienten Führung in die Maschen.
Die Hessinnen hielten das Tempo hoch und drängten weiter auf das gegnerische Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff war es schließlich Ereleta Memeti (44.), die den Ball zum 2:0 im Netz unterbrachte. Wolfsburg fand im ersten Durchgang offensiv kaum statt, sodass die deutliche Pausenführung für den Heimverein absolut leistungsgerecht war.
Wer nach dem Seitenwechsel mit einem Sturmlauf des amtierenden Vizemeisters gerechnet hatte, wurde direkt enttäuscht. Bereits in der 46. Minute fiel die endgültige Vorentscheidung zugunsten der Eintracht. Nach einem Ballgewinn tief in der gegnerischen Hälfte fasste sich Nadine Riesen aus gut 20 Metern ein Herz. Ihr eigentlich zentraler Abschluss rutschte der Wolfsburger Schlussfrau Nelly Smolarczyk unglücklich durch die Beine – das 3:0 war der K.o.-Schlag für den VfL.
Im Anschluss verwaltete der Ligadritte die komfortable Führung geschickt. Der VfL Wolfsburg wirkte an diesem Tag schlichtweg zu harmlos, um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Der späte Anschlusstreffer durch einen Handelfmeter von Janina Minge in der 84. Minute diente lediglich der Ergebniskosmetik.
Mit diesem Statement-Sieg untermauert Eintracht Frankfurt den wichtigen dritten Tabellenplatz. Der Vorsprung auf die direkten Verfolgerinnen aus Hoffenheim wuchs vorübergehend auf komfortable sieben Zähler an, während der Rückstand auf Wolfsburg auf nur noch vier Punkte schrumpfte.
In den verbleibenden drei Partien haben es die Adlerträgerinnen nun selbst in der Hand. Auf dem Programm stehen noch Duelle gegen Nürnberg, den FC Bayern München sowie Union Berlin. Treten die Hessinnen weiterhin so entschlossen auf, ist ihnen die erneute Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation kaum noch zu nehmen.
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