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Der FC Bayern München beschäftigt sich intensiv mit einer Verpflichtung von John Stones. Der 31-jährige Innenverteidiger von Manchester City ist im kommenden Sommer ablösefrei auf dem Markt und rückt als möglicher Neuzugang für die Defensive in den Fokus der sportlichen Führung um Max Eberl.

Umbau in der Defensive geplant

Während die Münchner sportlich Kurs auf das Triple nehmen, laufen im Hintergrund bereits die Personalplanungen für das kommende Sommer-Transferfenster auf Hochtouren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Abwehrreihe des deutschen Rekordmeisters. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße prüfen derzeit verschiedene Szenarien für die mittelfristige Kaderstruktur, die auch die Saison 2026/27 einschließt.

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Dabei stehen etablierte Kräfte offenbar auf dem Prüfstand. Min-jae Kim und Hiroki Ito gelten intern als mögliche Verkaufskandidaten. Zwar zeichnet sich bei beiden Verteidigern noch kein konkreter Abgang ab, doch um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein, sondiert der Verein den Markt nach passenden Alternativen.

Nulltarif mit Risiko: Die Personalie John Stones

Wie das englische Portal Caught Offside berichtet, steht der Name John Stones auf der Beobachtungsliste von Max Eberl. Der Defensivspezialist schnürt bereits seit 2016 seine Fußballschuhe für die Skyblues und hat im Etihad Stadium jeden namhaften Titel im Vereinsfußball gewonnen. Was einen Transfer für die Bayern besonders reizvoll macht: Der Vertrag des Engländers läuft aus, er wäre somit ohne Ablösesumme zu haben.

Neben seiner enormen internationalen Erfahrung bringt der englische Nationalspieler herausragende spielerische Qualitäten im Spielaufbau mit. Allerdings birgt die Verpflichtung ein gewisses Risiko. In den vergangenen zwei Spielzeiten kämpfte der Routinier immer wieder mit hartnäckigen körperlichen Rückschlägen und fiel regelmäßig über Wochen oder sogar Monate aus. Trotz dieser Verletzungshistorie ist das Interesse am Markt groß. Auch Juventus, der AC Mailand und sein Ex-Klub FC Everton sollen an einem ablösefreien Wechsel basteln.

Das Erfolgsmodell Eric Dier als Blaupause

Dass sich Transfers von erfahrenen Profis aus der Premier League für die Münchner absolut auszahlen können, beweist der Blick in die jüngste Vergangenheit. Anfang 2024 verpflichtete der FC Bayern mit Eric Dier einen ganz ähnlichen Spielertyp. Der ehemalige Tottenham-Spieler wechselte im fortgeschrittenen Fußballeralter für extrem wenig Geld nach Deutschland und etablierte sich auf Anhieb als verlässlicher Backup in der Hintermannschaft.

Eine vergleichbare Rolle als erfahrener Stabilisator, der einspringt, wenn er gebraucht wird, ist auch für Stones vorgesehen. Ob der englische Titelsammler im Sommer tatsächlich den Weg in die Bundesliga findet, wird in den kommenden Monaten maßgeblich von den Entwicklungen rund um die aktuellen Defensivkräfte der Bayern abhängen.

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