Florentino Pérez kündigt Neuwahlen bei Real Madrid an und wehrt sich
Real-Präsident Florentino Pérez kündigt überraschend Neuwahlen an, schließt einen eigenen Rücktritt jedoch vehement aus.
Der spanische Rekordmeister Real Madrid hat bei der Suche nach einem neuen Cheftrainer weiterhin Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart auf dem Zettel. Obwohl eine spektakuläre Rückkehr von José Mourinho immer konkreter wird, bleibt der Erfolgscoach der Schwaben ein ernsthafter Kandidat bei den Königlichen.
Die heißeste Spur im Estadio Santiago Bernabéu führt derzeit zum portugiesischen Star-Trainer. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge befinden sich die Verhandlungen auf der Zielgeraden, bereits in der kommenden Woche könnte eine offizielle Vollzugsmeldung folgen. Mourinho würde damit Interimscoach Alvaro Arbeloa ablösen, der erst im Januar das Amt vom entlassenen Xabi Alonso übernommen hatte.
Der 63-jährige Portugiese fordert für seine zweite Amtszeit in der spanischen Hauptstadt jedoch enorme Machtbefugnisse. Er verlangt angeblich die volle Kontrolle, um unmotivierte Stars wie Vinícius Júnior notfalls aus dem Kader zu streichen und das Chaos rund um die Mannschaft zu beenden. Während Präsident Florentino Pérez diese harte Linie favorisiert und den Kontakt bereits unmittelbar nach dem Alonso-Aus suchte, sorgt das geforderte Durchgreifen intern durchaus für kritische Diskussionen.
Genau diese internen Zweifel halten Sebastian Hoeneß im Spiel. Der 44-Jährige ist neben Mauricio Pochettino und Massimiliano Allegri eine der primären Alternativen auf der Madrider Kandidatenliste. Für den DFB-Pokalfinalisten VfB Stuttgart gleicht die aktuelle Hängepartie einem Nervenspiel.
Der Vertrag des Erfolgstrainers am Neckar läuft zwar noch bis 2028 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Sollte der Ruf aus Madrid jedoch konkret werden, wäre der Architekt des Stuttgarter Aufschwungs kaum zu halten. Den Schwaben bliebe in diesem Fall nur die harte Verhandlung über eine saftige Millionen-Ablöse. Eine rasche Einigung der Madrilenen mit Mourinho wäre für den Bundesligisten demnach die erlösendste Nachricht der Woche.
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