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Der Erfolgstrainer des VfB Stuttgart, Sebastian Hoeneß, ist in den Fokus von Real Madrid gerückt. Die Königlichen suchen für den kommenden Sommer einen neuen Cheftrainer und beobachten den 43-Jährigen übereinstimmenden Medienberichten zufolge intensiv.

Champions-League-Auftritt hinterließ bleibenden Eindruck

Dass der Name des Stuttgarter Übungsleiters in der spanischen Hauptstadt hoch im Kurs steht, hat einen konkreten sportlichen Hintergrund. Bereits beim Aufeinandertreffen in der Champions League vor rund eineinhalb Jahren imponierte die mutige Spielweise der Schwaben den Verantwortlichen von Real Madrid. Obwohl die Partie im Estadio Santiago Bernabéu damals letztlich mit 1:3 verloren ging, begegnete der Bundesligist dem klaren Favoriten lange Zeit auf Augenhöhe.

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Aktuell wird das weiße Ballett interimsweise von Alvaro Arbeloa trainiert. Dieser hatte den Posten im Januar nach der Entlassung von Xabi Alonso übernommen, soll sein Amt nach der laufenden Spielzeit jedoch wieder abgeben. Neben anhaltendem Interesse aus der englischen Premier League gilt der deutsche Coach nun als ernsthafter Kandidat für den vakanten Posten in Madrid.

Keine Ausstiegsklausel: Ablöse wäre frei verhandelbar

Bislang hat Real Madrid weder bei dem Trainer selbst noch bei den Verantwortlichen am Neckar offiziell wegen eines Wechsels angefragt. Sollte jedoch ein konkretes Angebot aus Spanien eintreffen und der 43-Jährige den Karriereschritt wagen wollen, stünde ein zäher Verhandlungspoker bevor. Der Vertrag des Erfolgscoaches im Ländle läuft noch bis 2028 und beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Dementsprechend könnte der VfB die Ablösesumme frei verhandeln.

VfB-Boss Wehrle betont gemeinsame Ziele

Trotz der aufkommenden Gerüchte aus Spanien gibt man sich in der Stuttgarter Chefetage entspannt. Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle stellte klar, dass er sich mit seinem Cheftrainer in einem ständigen Austausch befinde. Der Trainer wisse sehr genau, was er an seinem aktuellen Arbeitgeber habe. Der Fokus liege voll und ganz auf der gemeinsamen Zukunft und nicht auf einem vorzeitigen Abschied.

Auch einem potenziellen Wechsel zum FC Bayern München blickt Wehrle gelassen entgegen. Zwar traue er seinem sportlichen Leiter absolut zu, bei seinem Ex-Klub irgendwann die Königsklasse zu gewinnen, doch aktuell sei ein solches Szenario noch reine Zukunftsmusik.

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