1. FC Nürnberg besiegt 1. FC Magdeburg und knackt 40-Punkte-Marke
Der 1. FC Nürnberg feiert einen knappen 1:0-Heimsieg über den 1. FC Magdeburg und festigt den achten Tabellenplatz.
Nach dem kräftezehrenden Einzug ins DFB-Pokalfinale hat der VfB Stuttgart im Rennen um die Champions-League-Plätze einen Dämpfer kassiert. Am 31. Spieltag der Fußball-Bundesliga kamen die Schwaben vor heimischem Publikum gegen Werder Bremen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Während Jens Stage die stark aufspielenden Gäste früh in Führung brachte, rettete Joker Ermedin Demirović den Hausherren im zweiten Durchgang zumindest noch einen hart umkämpften Punkt.
Die Gäste von der Weser erwischten den deutlich besseren Start in die Partie und traten überraschend offensiv auf. Bereits in der Anfangsphase verpasste Senne Lynen die Führung, als er den Ball aus aussichtsreicher Position über das Tor setzte. Besser machte es wenig später Jens Stage: In der 18. Minute verwertete der dänische Mittelfeldspieler einen präzisen Rückpass und versenkte den Ball flach im langen Eck. Für den formstarken Dänen war es bereits der zehnte Saisontreffer, nachdem er zuletzt schon das brisante Nordderby gegen den Hamburger SV mit einem Doppelpack entschieden hatte. Mit einem Auswärtssieg hätte sich das Team von Trainer Ole Werner wohl endgültig aller Abstiegssorgen entledigt.
Den Stuttgartern waren die physischen und mentalen Strapazen des Pokal-Triumphs unter der Woche phasenweise deutlich anzumerken. Zwar schaltete die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß nach dem Rückstand einen Gang höher, biss sich an der kompakten Bremer Defensive aber oft die Zähne aus. Werder-Schlussmann Mio Backhaus glänzte früh mit einem starken Reflex gegen Bilal El Khannouss, und auch Offensivkräfte wie Deniz Undav oder Jamie Leweling blieben im ersten Durchgang glücklos. Erst nach dem Seitenwechsel zahlte sich die drückende Feldüberlegenheit aus: Der eingewechselte Ermedin Demirović brachte den fehlenden Zug zum Tor zurück und markierte in der 61. Minute den verdienten 1:1-Ausgleich.
Trotz der Punkteteilung springt der VfB vorerst zurück auf den vierten Tabellenplatz, der am Ende der Saison die direkte Qualifikation für die Champions League bedeuten würde. Das Rennen um die lukrativen Startplätze entwickelt sich im Saisonendspurt jedoch zu einem echten Nervenkrimi. Mit 57 Zählern ist die TSG Hoffenheim den Schwaben nun punktgleich auf den Fersen, während auch Bayer Leverkusen (55) in Lauerstellung bleibt. In den kommenden Wochen warten auf Stuttgart absolute Schlüsselspiele: Zunächst steht das direkte Duell in Sinsheim an, bevor eine Woche später die Leverkusener Werkself in der MHP Arena gastiert.
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