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Die Nicht-Nominierung von Hugo Larsson für die kommende Weltmeisterschaft sorgt bei Eintracht Frankfurt für großes Unverständnis. Sportvorstand Markus Krösche kritisierte die überraschende Entscheidung des schwedischen Nationaltrainers Graham Potter am Mittwoch öffentlich und stellte sich demonstrativ vor seinen Mittelfeldspieler.

Graham Potter streicht Larsson aus dem schwedischen Aufgebot

Am Dienstag hatte der Auswahltrainer sein vorläufiges Kader-Aufgebot für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada präsentiert. Während andere Bundesliga-Profis wie Daniel Svensson von Borussia Dortmund, Mattias Svanberg vom VfL Wolfsburg oder Eric Smith vom FC St. Pauli ein Ticket erhielten, fehlt der Name des 21-jährigen Frankfurters auf der Liste komplett. Eine herbe Enttäuschung für den talentierten Skandinavier, der sich in den vergangenen Monaten fest im deutschen Oberhaus etabliert hat.

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Markus Krösche verteidigt seinen Schlüsselspieler

Für die Führungsriege der Hessen ist das Vorgehen des schwedischen Verbandes absolut nicht nachvollziehbar. Krösche fand in den Vereinsmedien deutliche Worte für die Ausbootung des jungen Taktgebers. Die Entscheidung sei sportlich schlicht nicht zu erklären, so der 43-Jährige. Er verwies auf die enorme Entwicklung des schwedischen Nationalspielers, der mit 34 Pflichtspieleinsätzen in der laufenden Saison durch herausragende Dynamik und kluge Entscheidungsfindung besticht.

Wer solche konstanten Leistungen auf höchstem Niveau ignoriere, sende laut Krösche das falsche Signal an jeden Profi, der sich Woche für Woche alles hart erarbeite. Der Frankfurter Sportboss machte unmissverständlich klar, dass der vielseitige Mittelfeldmann die Nominierung mehr als verdient gehabt hätte. Das Urteil aus der Bankenmetropole fällt dementsprechend kompromisslos aus: Die Nicht-Berücksichtigung sei nicht nur unverständlich, sondern aus Sicht der Eintracht schlicht falsch.

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