Fussball-WM: Iran verlangt von der FIFA strikte Sicherheitsgarantien
Der Iran knüpft seine WM-Teilnahme an strikte Sicherheits- und Neutralitätsgarantien durch den Weltverband FIFA.
Der Fußball-Weltverband FIFA entschärft die Sperren-Regelung für die kommende Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Um zu verhindern, dass Akteure in entscheidenden K.o.-Spielen fehlen, werden Verwarnungen künftig direkt nach Abschluss der drei Gruppenspiele gestrichen.
Hintergrund der richtungsweisenden Entscheidung, die das FIFA-Council nach ersten Berichten der BBC nun offiziell bestätigen wird, ist die massive Ausweitung des Turniers. Da bei der kommenden Endrunde 48 statt bislang 32 Nationen antreten, wird eine zusätzliche K.o.-Runde mit 32 Mannschaften eingeführt. Der Weg in das Endspiel wird dadurch länger. Bei der klassischen Regelung, nach der zwei Gelbe Karten im Turnierverlauf eine automatische Sperre für ein Spiel nach sich ziehen, wäre das Risiko für die Stars unverhältnismäßig hoch gestiegen, unverschuldet in einem Halbfinale zusehen zu müssen.
Schon in der Vergangenheit passte der Weltverband das Regelwerk an, um sportliche Dramen auf der größten Fußballbühne der Welt zu vermeiden. Die bisherige Praxis sah vor, Gelbe Karten nach dem Viertelfinale zu annullieren. Damit verhinderte man eine schmerzhafte Wiederholung des Falls Michael Ballack. Der damalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft kassierte im Halbfinale der WM 2002 gegen Südkorea seine zweite Verwarnung und verpasste folglich das historische Endspiel gegen Brasilien.
Die Thematik einer früheren Karten-Amnestie beschäftigt derzeit auch den europäischen Vereinsfußball intensiv. Erst kürzlich forderte Bayern Münchens Cheftrainer Vincent Kompany von der UEFA eine Aufweichung der strikten Gelbsperren-Regel in der reformierten Champions League. Auch in der Königsklasse werden die Verwarnungen der Spieler bislang erst nach der Runde der letzten Acht vollständig getilgt.
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