Schweiz beruft neun Bundesliga-Profis in den WM-Kader – Sanches fehlt
Schweiz reist mit neun Bundesliga-Profis zur WM. Trainer Yakin verzichtet dabei überraschend auf Jungstar Alvyn Sanches.
Nationaltrainer Roberto Martínez hat am Dienstag den 27-köpfigen Kader der portugiesischen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben. Für die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko vertraut der spanische Coach auf eine hochkarätige Mischung aus gestandenen Premier-League-Stars, einem wertvollen Block von Paris Saint-Germain und dem unverwüstlichen Rekordspieler Cristiano Ronaldo.
Wenig überraschend, aber dennoch historisch: Cristiano Ronaldo wird im kommenden Sommer an seiner sechsten WM-Endrunde teilnehmen. Damit stellt der langjährige Kapitän einen bisher einzigartigen Rekord auf. Der Offensivstar von Al-Nassr reiht sich zudem auf Platz vier im historischen Ranking der ältesten WM-Spieler aller Zeiten ein. Seine Erfahrung soll das mit enormem Talent gespickte Team zum ersehnten Titel führen.
Ein Blick auf das Aufgebot unterstreicht, warum die Iberer zweifelsfrei zu den wertvollsten Mannschaften des Turniers zählen. Allein der Pariser Mittelfeld-Motor um Vitinha, Nuno Mendes und João Neves vereint einen Marktwert von knapp 300 Millionen Euro. Komplettiert wird das PSG-Quartett durch Angreifer Gonçalo Ramos.
Darüber hinaus bedient sich Martínez großzügig in England. Insgesamt sieben Akteure verdienen ihr Geld in der Premier League, darunter namhafte Stützen wie Rúben Dias und Bernardo Silva (beide Manchester City) sowie Bruno Fernandes (Manchester United). Im Tor dürfte Diogo Costa vom FC Porto als klare Nummer eins in das Turnier starten. Der 26-jährige Schlussmann war zuletzt bei den Länderspielen im März zwar wegen einer Adduktorenverletzung ausgefallen, gilt aber als sicherer Rückhalt der Mannschaft.
Portugal geht als klarer Favorit in die WM-Gruppe K. Zum Auftakt trifft die Mannschaft am 17. Juni auf die Demokratische Republik Kongo. Im Anschluss warten Duelle mit Usbekistan (23. Juni) und dem vermeintlich stärksten Gruppengegner Kolumbien (28. Juni). Um optimal für das Weltturnier gerüstet zu sein, bestreiten die Portugiesen im Juni noch zwei Härtetests gegen Chile (6. Juni) und Nigeria (10. Juni).
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