Alexander Zverev startet bei French Open – Statistik offenbart Top-10-Problem
Vor seinem 41. Grand-Slam-Anlauf in Paris zeigt eine Bilanz, warum Alexander Zverev gegen die Elite oft das Nachsehen hat.
Am Sonntag, den 24. Mai 2026, beginnt im Pariser Stade Roland Garros das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. Bei den French Open blickt die Tenniswelt vor allem auf den dominierenden Jannik Sinner und den formstarken deutschen Herausforderer Alexander Zverev, die auf der berühmten roten Asche um den prestigeträchtigen Titel kämpfen.
Bei den Herren führt in diesem Jahr kein Weg an Jannik Sinner vorbei. Der italienische Weltranglistenerste reist mit einer atemberaubenden Serie von 29 ungeschlagenen Matches und sechs aufeinanderfolgenden Masters-1000-Titeln nach Frankreich. Da Titelverteidiger Carlos Alcaraz verletzungsbedingt passen muss, scheint der Weg für den Dominator der laufenden Saison fast frei zu sein. Lediglich seine Schwäche über die volle Distanz könnte ihm zum Verhängnis werden: Von 17 Fünfsatzmatches gewann der Südtiroler historisch nur sechs. Genau hier liegt die Chance für erfahrene Taktiker wie Novak Djokovic, die Matches bewusst in die Länge zu ziehen.
Aus deutscher Sicht ruhen die Hoffnungen einmal mehr auf Alexander Zverev. Der Hamburger geht als Nummer zwei der Setzliste in das Turnier und würde gemäß Turnierbaum erst im Finale auf Sinner treffen. Zwar sagte der Olympiasieger sein Heimturnier in Hamburg zuletzt wegen Rückenbeschwerden ab, doch auf seinem absoluten Lieblingsbelag ist mit ihm fest zu rechnen. Acht weitere DTB-Profis schafften den direkten Sprung ins Hauptfeld, haben aber schweres Terrain vor sich. So trifft Laura Siegemund direkt auf die ehemalige Weltranglistenerste Naomi Osaka, während Daniel Altmaier mit Felix Auger-Aliassime eine gewaltige Auftakthürde zugelost bekam.
Deutlich unberechenbarer gestaltet sich die Ausgangslage bei den Frauen. Das Feld der Titelanwärterinnen ist hier extrem breit gefächert. Die belarussische Branchenprima Aryna Sabalenka gehört ebenso zum engsten Favoritenkreis wie die US-Amerikanerin Coco Gauff, Jelena Rybakina aus Kasachstan und die stets gefährliche Iga Swiatek. Das Finale der Damen steigt am Samstag, den 6. Juni, auf dem altehrwürdigen Court Philippe-Chatrier, bevor einen Tag später die Männer den diesjährigen Sandplatzkönig krönen.
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